Wenn's im Schuh drückt: Blasen

Diese Strategien helfen gegen Sport-Ärgernisse wie Blasen am Fuß
Blasen: Nach der "Operation" ein steriles, flexibles Pflaster drüberkleben

Drei Ratschläge für Sportler

Ursachen
Zuviel Ehrgeiz, zu enge Schuhe, zu große Reibung – mit einer Blase signalisiert die Haut: stopp!

Vorbeugung

  • Die richtigen Socken: Baumwolle saugt viel Feuchtigkeit auf, wird aber nach mehrmaligem Tragen schnell dünner, verliert die Paßform – hier herrscht Blasengefahr! Acrylsocken bleiben auch feucht noch weich, verursachen nur halb so viele Blasen. Wichtig: Nie Socken ohne Ferse tragen.
  • Täglich pudern: Babypuder oder spezieller Hautpuder (aus der Apotheke) direkt auf die Füße auftragen. Dadurch gleiten die Socken besser auf der Haut. Blasen können so nur schwer entstehen.

Selbsthilfe

  • Aufstechen oder nicht?: Vor allem große, schmerzhafte Blasen sollte man besser aufstechen. Allerdings nur mit einer keimfrei gemachten Nadel (zum Beispiel mit Alkohol), um eine Entzündung zu vermeiden. Die Gewebeflüssigkeit aus der Blase drücken, aber keinesfalls das "Blasendach" abziehen – die Haut ist ein natürlicher Schutz, sie verhärtet mit der Zeit und fällt schließlich ab. Nach der "Operation" ein steriles, flexibles Pflaster drüberkleben (nachts entfernen – Luft unterstützt die Wundheilung).

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