Video on Demand: Blockbuster per Download

Online-Videotheken werden konkurrenzfähig
Mit Video on Demand (VoD) schauen Sie Ihre Lieblingsfilme wann immer Sie wollen

Sparen Sie sich die Fahrt zur nächsten Videothek. Die neuesten Kinofilme gibt's auch blitzschnell übers Internet – sogar in HD!

Die Möglichkeit, aktuelle Kinofilme direkt aus dem Netz herunterzuladen (Video on Demand), ist nicht wirklich neu. Neu ist jedoch, dass sich viele der früheren Kritikpunkte – etwa zu lange Downloadzeiten, mageres Filmangebot und schlechte Bildqualität – größtenteils in Luft aufgelöst haben. In Zeiten von leistungsstarken DSL-Anschlüssen, Internet-Flatrates und High Definition-Angeboten sind Online-Videotheken endlich konkurrenzfähig geworden. Und neue Technik macht es einfacher, das frisch geladene Filmmaterial auch auf auf das Heimkino-System zu beamen.

Vor- und Nachteile
Die klassische Videothek hat drei Nachteile: Entfernung, Ladenschluss und kurzfristig vergriffene Filme – und zwar meistens genau die, die Sie selbst gerade ausleihen wollten. Online gibt es diese Umstände nicht. Film aussuchen, downloaden, anschauen – wann immer Sie wollen. Einige Portale bieten ihr Angebot auch als Stream an, wodurch Sie den Film schon nach wenigen Sekunden starten können und nicht erst den Download abwarten müssen.

Online-Videotheken sind also herausragend, wenn es um Schnelligkeit geht. Sonntagabend mal eben das einschläfernde TV-Programm durch einen fesselnden Hollywood-Streifen ersetzen? Das geht nur übers Internet! Bei Filmauswahl und Bildqualität müssen Sie jedoch mit Abstrichen rechnen. Einige Anbieter grenzen ihr Angebot wegen fehlenden Lizenzen nur auf bestimmte Filmstudios ein. Auch gibt es nicht automatisch jeden aktuellen Streifen in HD-Qualität. Vom Bonusmaterial und mehreren Tonspuren ganz zu schweigen: beides finden Sie in der Regel nur auf der DVD- oder Blu-ray-Scheibe beim Verleiher ums Eck, der Ihnen wiederum keine Trailer vor der Kaufentscheidung zeigen kann. Ein weiterer Vorteil der Online-Variante: Das nervige Zurückbringen entfällt. Fasst alle Anbieter sperren 24 bis 48 Stunden nach dem Download oder ersten Start kurzerhand den Zugriff. Sie müssen sich also um nichts kümmern.

Hardware-Anforderungen
Die Mindestanforderungen liegen meist bei einem 1,6 GHz Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher. Um eine flüssige Übertragung bei Streams zu gewährleisten, sollten Sie über einen "DSL 2000"-Anschluss (2 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit) oder besser verfügen. Falls eine bestimmte Abspielsoftware wie „Adobe Flash Player“ oder „DivX Player“ benötigt wird, gibt’s den kostenloses Download direkt über die Webseite der Videothek.

Wer die heruntergeladenen Filme auf seinem Fernseher statt auf dem PC oder Laptop sehen möchte, braucht zusätzliche Komponenten: Entweder eine PC-Grafikkarte mit "TV-Out"-Ausgang, ein Funkübertragungs-Set (im Fachhandel zu beziehen) oder ein externes PC-TV-Konverterkabel. Die einfachste und beste Lösung ist hier eine Verbindung per HDMI-Kabel, sofern Ihr PC und Fernseher jeweils über einen solchen Anschluss verfügen.

Noch einfacher: Einige Online-Videotheken bieten so genannte Set-Top-Boxen an, die an den Fernseher angeschlossen werden und das Filmangebot direkt auf den TV-Bildschirm bringen. Sie müssen nur noch entscheiden, welchen Film Sie sehen wollen, den Rest erledigt das Gerät.

Preise
Den Schnelligkeits-Komfort und die ständige Erreichbarkeit lassen sich die Online-Videotheken in der Regel einen kleinen Aufpreis gegenüber dem Filmverleih vor Ort kosten. Vor allem, wenn Sie sich nicht an Abo-Pakete binden wollen und die Filme lieber per Einzelabruf mieten. Inklusive gelegentlichen Sonderaktionen können Sie hier mit Preisen zwischen 99 Cent und fünf Euro rechnen. Dabei kostet HD- oftmals mehr als DVD-Qualität. Trailer sind generell kostenlos.

Anbieter
Die Anzahl der Online-Videotheken ist relativ überschaubar. Zu den größten zählen Videoload (Deutsche Telekom) und Maxdome (ProSiebenSat.1 Media AG), die nicht nur ein großes Spektrum an Kinofilmen (teilweise in HD) anbieten, sondern auch Serien und Dokumentationen. Das Angebot von Video Buster, Media Markt und Vodafone fällt kleiner aus und ist auch nicht in HD-Qualität verfügbar. Besitzer einer PlayStation 3- oder Xbox 360-Spielkonsole finden im jeweiligen Community-Netzwerk („PlayStation Network“ und „Xbox Live“) ebenfalls eine Videothek, die zwar nur mehrere hundert Filme zur Auswahl hat, dafür aber oftmals in HD.

Eine genaue Übersicht mit allen Details finden Sie in unserem Online-Videotheken-Vergleich!

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