Nierensteine: Blockierte Harnröhre

Bier okay, aber nicht viel
Bier verringert die Gefahr von Nierensteinen

Nicht nur auf Autobahnen, auch in den Rohrsystemen des Körpers sorgen Verstopfungen für Ärger. So sorgen Sie dafür, dass nichts ins Stocken gerät.

Nierensteine verursachen einen Schmerz, der sich jeglicher Vorstellung entzieht – das männliche Pendant zur Geburt. Kleine Verkalkungen blockieren die Harnröhre und verursachen Überdehnung, Krämpfe und Verletzungen des gesamten Entwässerungssystems. Etwa 90 Prozent aller Nierensteine verlassen den Körper von alleine. Die anderen zehn Prozent bringen auch hartgesottene Männer dazu, schreiend in die Notaufnahme zu wanken. Besser wär’s schon, Sie würden es nicht so weit kommen lassen.

Urin messen
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie genug trinken, messen Sie mal die Urinmenge, die Ihren Körper verlässt. Bei weniger als 1,8 Litern sind Sie dehydriert – geradezu eine Einladung für Nierensteine.

Urin untersuchen lassen
In Ihrer Familie gibt es schon ein paar Opfer? Dann lassen Sie Ihren Urin beim Arzt auf Calcium- und Säuregehalt testen (je höher, desto gefährlicher). Sollten Sie empfänglich für Nierensteine sein, können eine Ernährungsumstellung und Medikamente sehr hilfreich sein. Auch die Analyse abgegangener Nierensteine kann Hinweise auf eine gezielte Vorbeugung geben.

Bier trinken
Hopfen verhindert offenbar die Ansammlung von Calcium in den Nieren. Forscher haben errechnet, dass jedes Glas Bier die Gefahr von Nierensteinen um 40 Prozent reduziert. Welche Rohrsysteme im Körper auch hin und wieder gewartet werden müssen, lesen Sie in unserem Themen-Special Staugefahr zwischen Kopf und Fuss.

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