Langsamer Sex: Bloß kein Stress beim Sex

Draußen geht’s oft hektisch zu. Darum sollten Sie's im Bett manchmal ruhiger angehen. Aber nicht weniger aufregend

Langsamer Sex: Das Ende

Zum Abschluss kommen – das ist nicht nur zweideutig, sondern in diesem Falle sogar ein Widerspruch schlechthin

Slow Sex bedeutet auch: grenzenloser Sex. Nur was lange währt, wird immer besser. Wenn Sie einmal fertig sind, können Sie sich doppelt freuen. Zum einen deswegen, weil es gerade so schön war. Zum anderen, weil Sie so viel Erregung abgebaut haben, dass Sie in der nächsten Runde noch länger durchhalten.

Langsamer Sex: Das Herantasten

Sich gegenseitig überall zu berühren kann bedeuten, langsam mit spitzen Fingern jeden Zentimeter Haut abzuwandern. Manche Frau ist dafür allerdings zu kitzelig, möchte lieber fest angepackt werden

Sie muss spüren, dass Ihre Hände groß und stark sind, dass sie aber auch schmal und sanft sein können. Kneten Sie ihre Brüste leicht, aber zerdrücken Sie das kostbare Gut nicht. Lassen Sie sich von ihr sagen, wie sie es gerne hat. Und dann zeigen Sie ihr etwas Neues. Fassen Sie ihr beherzt mit der Hand zwischen die Beine und heben Sie sie dann ein wenig hoch, so dass sie mit ihrem Schoß ganz in Ihrer Hand liegt und quasi schwebt. Achten Sie aber darauf, dass die Geschichte nicht in wildes Gefummel ausartet. Halten Sie Ihre Bewegungen ruhig und gemächlich. Niemand ist in Eile. Freuen Sie sich auf all das, was noch kommt, und erkunden Sie zuerst in aller Ruhe das Terrain. Und kommen Sie bloß nicht auf die Idee, jetzt schon irgendwas in sie hineinzustecken. Wenn Sie von ihr angefasst werden wollen, lassen Sie ihr zunächst ein bisschen Spielraum. Wenn Sie merken, dass sie zu zaghaft ist, helfen Ermunterungen: Sagen Sie ihr, dass er es verträgt, wenn sie ihn fester greift.

Slow-Sex-Tipp Drücken Sie Ihrer Partnerin eine Flasche Babyöl in die Hände. Damit soll sie ihre Handflächen schön glitschig machen. Dann stellen Sie sich vor ihr auf, in voller Pracht. Sie kniet auf einem Kissen. Mit einer Hand hält sie sich an Ihrem Rettungsanker fest, mit der Handfläche der anderen reibt sie fortwährend und kreisend über Ihre Eichel – etwa so, als würde sie einen Apfel polieren. Klingt harmlos? Sie werden jodeln, Mann!

Langsamer Sex: Das Lippenbekenntnis

Haben Sie schon davon gehört, dass Frauen besonders durch Küssen in Fahrt kommen? Nun, das stimmt

Jetzt wäre es mal wieder Zeit dafür. Küssen Sie sanft und vorsichtig, saugen Sie sich immer mehr an ihr fest. Geben Sie sich ihren lutschenden Bewegungen hin, verlieren Sie aber nicht die Kontrolle. Drücken Sie Ihre Liebste ab und zu sanft von sich fort, so dass ihre Lippen kurz ins Leere schnappen. Sie soll für ihre Küsse ein wenig arbeiten müssen. Slow Sex heißt auch: warten können. Nach einem Moment der Stille ziehen Sie ihren kleinen Kussmund wieder an sich, küssen sie umso leidenschaftlicher. Wenn Sie schon einmal dabei sind, sie in den Mund zu nehmen: Lassen Sie auch ihre Brüste nicht zu kurz kommen. Sie kennen die Geschichte von der Frau, die allein dadurch zum Orgasmus gekommen ist, dass ein Kerl ihre Nippel geleckt hat? Auch die stimmt! Erwarten Sie keine Wunder, aber knöpfen Sie sich die Dinger richtig vor. Saugen, lecken, knabbern – alles ist erlaubt. Nur die richtige Mischung macht’s! Immer wieder soll sie Ihnen sagen, wie sie es gern mag. Wenn sie sich scheut darüber zu reden, helfen Sie ihr. Machen Sie etwas und fragen Sie dann: „So?“ Nickt sie oder lächelt sie, machen Sie weiter.

Slow-Sex-Tipp Ihre Herzdame setzt sich rittlings auf Ihren Schoß, Sie verwöhnen mit den Händen ihre Brüste. So kann sie zwischen ihren Beinen schon einmal spüren, wie sich Ihr bester Freund zur Decke streckt. Müssen wir sagen, dass der kleine Don Juan zwar anklopfen, aber noch nicht eintreten darf? Sie soll ruhig merken, was ihr noch so alles bevorsteht. Ehrfurcht gehört zum Geschäft.

Langsamer Sex: Das große Finale

Wenn Sie merken, dass der Point of no Return gleich erreicht ist, dann sagen Sie es

Kneifen Sie die Pobacken zusammen und hören Sie auf sich zu bewegen. Sie liegen nur ruhig da, atmen tief durch und machen eine Pause. Wenn Ihnen beiden diese Phase der Andacht lange genug gedauert hat, bringen Sie die Angelegenheit zu einem würdigen Ende – wohin auch immer sie es gerne haben möchte.

Slow-Sex-Tipp Wenn Sie verhindern wollen, dass es Ihnen kommt, dann reicht es von einem bestimmten Punkt an nicht mehr aus, an Mutter Beimer zu denken. Besser ist, Sie nutzen Ihren PC-Muskel. Das ist der, mit dem Sie sich auch den Saft abklemmen, wenn gerade keine Toilette in der Nähe ist.

Langsamer Sex: Der Kostümwechsel

Für Sie ist perfekter Sex, ihr die Kleider vom Leib zu reißen und es ihr im Stehen zu besorgen? Sie ahnen nicht, was Ihnen entgeht

Kleider sind sexy. Sie sehen nicht nur sexy aus, sie haben viel mit Sex zu tun. Bedenken Sie, dass zum Beispiel die Jeans Ihrer Liebsten den ganzen Tag lang Hautkontakt zu ihren Schenkeln hat. Dass ihre Unterwäsche sie da und dort öfter berührt, als Sie das tun. Diese Teile haben einfach ältere Rechte als Sie. Also, lassen Sie ihnen Zeit, sich von ihr zu lösen. Am besten entkleiden Sie Ihre Schöne im Stehen. Das Herumgerupfe an Hosenbeinen im Liegen oder Sitzen ist total unerotisch, es wirkt ungeduldig und hektisch. Küssen und tasten Sie sich vorsichtig heran. Schlüpfen Sie mit den Händen unter ihre Kleider, so wie früher auf den Klassenpartys, in den dunklen Ecken. Erst nur vorsichtig und kurz, dann bestimmter und länger.

Auf die Art erforschen Sie nicht nur ihren Körper, sondern auch die Sollbruchstellen der Kleider, sprich: Knöpfe, Häkchen, Ösen, Reißverschlüsse. Lösen Sie alle nach und nach, bis Ihre Liebste geschält in Unterwäsche vor Ihnen steht. Den Slip und den BH ziehen Sie ihr so langsam wie möglich aus. Zupfen Sie daran herum, ziehen Sie den Stoff auf ihrer Haut sachte hin und her oder streichen Sie mit dem ausgezogenen BH noch mal sanft über ihren Bauch. Wenn sie darauf steht, können Sie auch ihr Höschen nehmen und sie damit knebeln – aber dafür sollten Sie vorher unbedingt geklärt haben, ob da gewisse Empfindlichkeiten bestehen. Lassen auch Sie sich von ihr ebenso langsam ausziehen. Wird sie dabei zu schnell, bremsen Sie Ihre Gazelle, indem Sie ihren Kopf in die Hände nehmen und sie küssen.

Slow-Sex-Tipp Lassen Sie Ihre Amazone für Sie strippen oder nackt tanzen. Am meisten törnt ein Lap-Dance an, bei dem sie nackt oder spärlich bekleidet vor Ihnen kniet, sich auf Sie setzt oder ihren Hintern an Ihrem Gesicht reibt. Dabei ist es jedoch nur Ihrer Angebeteten erlaubt Sie anzufassen – Ihre Hände müssen auf der Stuhllehne bleiben.

Langsamer Sex: Die Arena

Zunächst mal gilt es, die richtige Stimmung zu schaffen. Techno-Beats und Stroboskop-Licht sind eher etwas für die Lack-und-Leder-Momente Ihrer Beziehung

Versuchen Sie es mit indirektem Licht oder Kerzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass kein Wachs auf den Teppich tropft. Hektisches Aufspringen und Wegwischen verdirbt die Atmosphäre. Musikalisch sollten Sie’s zwar ruhig angehen lassen, jedoch ruhig ein paar Drum-Akzente setzen. Die frühen Alben von Massive Attack oder Air sind dafür hervorragend geeignet.

Slow-Sex-Tipp Reizüberflutung führt schnell zum Orgasmus; weniger Reize: länger Spaß. Drehen Sie das Licht aus und geben Sie sich dem, was Sie empfinden, ganz und gar hin.

Langsamer Sex: Die Mundpartie

Wenn Sie den guten Don jetzt aber irgendwo unterbringen wollen, dann am ehesten in ihrem Mund. Vorausgesetzt, sie steht darauf. Und vorausgesetzt, Sie halten es aus ohne die Geschichte vorzeitig zu beenden

Wenn sie ihn in den Mund nimmt, sollte sie ihr Tempo zügeln. Nicht heftiges, rhythmisches Kopfrucken erfüllt die Aufgabe, sondern langsames, gleitendes Saugen. Denn es ist nicht ihr Job Sie zu befreien oder zu erlösen – sie soll Sie gefangen nehmen und foltern! Je eingehender und länger sie sich mit Donny befasst, je vertrauter sie mit ihm wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn tiefer schluckt als je zuvor. Denn – das sagen alle Pornostars, die wir je zu Gast hatten – Deepthroating ist nur eine Frage intensiver Entspannung. Aber auch dabei gilt: nichts forcieren! So ein Würgereflex ist ein biestiger Stimmungskiller. Dann doch lieber sanft im seichten Wasser dümpeln und sich die Hoden kitzeln lassen.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Nehmen Sie beim Blowjob ihren Kopf nur dann zwischen Ihre Hände, wenn sie ausdrücklich zu Ihnen sagt: „Nimm beim Blowjob meinen Kopf zwischen deine Hände!“ Genau mit diesen Worten. Andernfalls können Sie sicher sein, dass sie es nicht möchte. Sie wird unter Garantie noch besser und inniger an Ihnen lutschen, wenn Sie ihr vorher gezeigt haben, warum Sie das verdienen. Sprich: Bevor sie bei Ihnen abtaucht, sollten Sie es bei ihr tun. In den meisten Fällen wird sie sich auf den Rücken legen und Sie an den Schoß bitten. Vorteil dabei: Alles liegt offen vor Ihnen. Oder Sie schlagen ihr vor, dass sie sich über Ihr Gesicht hockt. Das ist etwas anstrengender für sie, erhöht jedoch den Kitzel.

Slow-Sex-Tipp Lecken Sie nicht mit spitzer Zunge drauflos, gnadenlos und gezielt wie ein Bowling-Champion. Lassen Sie die Zunge weich und scheinbar harmlos über ihre Lustpunkte tanzen. Sie wird schon hören lassen, wo genau die liegen. Die Klitoris (Lady K.) sollten Sie anfangs weiträumig umfahren. Lassen Sie beide ruhig ein bisschen zappeln, vielleicht sogar betteln. Sie haben ja Zeit.

Langsamer Sex: Endlich: Die Verschmelzung

Natürlich naht irgendwann der Augenblick, wo eines zum anderen kommt. Ehe Sie wie Nut und Feder ineinander gleiten, sollten Sie die Zügel noch einmal strammziehen, die Geschichte etwas abbremsen

Ein kleines Spielchen sollte noch gestattet sein, nicht wahr? Ihre Liebste legt sich mit geöffneten Schenkeln und erwartungsfrohem Lächeln auf das Bett oder die Couch. Sie befinden sich über ihr, so, dass Sie sich mit den Füßen und mit einer Hand abstützen. Mit der anderen Hand nehmen Sie Don J. und stellen ihn der bezaubernden Lady K. vor. Bevor er in tiefste Tiefen vordringt, soll er eine Zeit lang am Eingang stehen und mit der Dame plaudern. Reiben Sie seinen Kopf an ihrem Knöpfchen. Schubbern Sie zwischen den Schamlippen herum, täuschen Sie ein Eindringen vor, um danach wieder suchend durch den Wald zu streifen. Dieses Spiel treiben Sie so lange, bis sie vor Erregung hechelt und vor Empörung keucht. Es muss wirklich kurz davor sein, dass sie sagt: „Nun steck ihn mir endlich rein!“ Welche Wonne, wenn sie es tatsächlich sagt!

Wenn Sie nun zur Vollstreckung schreiten, dann langsam, Zentimeter für Zentimeter. Und wenn Sie drin sind, bleiben Sie erst einmal drin. Bewegen Sie sich in ihr, rotieren Sie mit den Hüften, reiben Sie sich an ihr, so dass Don innen alle Winkel erkunden kann. Ihre Arme halten ihren weichen Körper ganz fest umschlossen, sie soll das Gefühl haben, dass Sie beide eins sind. Wenn sie nicht mehr weiß, ob es ihr eigenes Herz ist, das da pocht, oder das Ihre, können Sie langsam anfangen sich zu bewegen. Denken Sie daran: Sie sind nicht im Karnickelstall! Der Schleudergang hat Pause. Das Ganze hat schon viel zu lange gedauert, als dass Sie es so plump zu Ende bringen dürften. Machen Sie kurze Pausen, wechseln Sie die Stellung, lassen Sie auch mal die Frau nach oben. Aber Vorsicht! Wenn sie in Fahrt kommt und nicht rechtzeitig abbremst, kann es um Sie geschehen sein.

Slow-Sex-Tipp Je nachdem, wie vertraut Sie miteinander sind, können Sie ihn auch noch einmal herausziehen und ihr zum Probieren geben. Denn da ist nichts, was sie noch nicht im Mund gehabt hätte – schließlich haben Sie sich gerade eben noch geküsst, nachdem Sie beide kurz zuvor auf Tauchstation waren.

 
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