Privatfotos mit Folgen: Bloß keine Partybilder ins Netz stellen

Auf einmal kamen die Ibizabilder zum Vorschein ...
Ergiebige Suche im Netz: Ob der Personalchef die Schaumparty auch so lustig findet?

Ins Netz gestellte Jugendsünden können Konsequenzen nach sich ziehen: Personalchefs googeln zunehmend ihre Bewerber

Ursprünglich witzig gemeinte Privatfotos im Internet können eines Tages gar nicht witzige Folgen haben. Denn auf der Suche nach zusätzlichen Infos googeln Personalchefs laut Deutschlandfunk immer häufiger ihre Bewerber und stoßen dabei ungewollt auf pikante Details. Ob Partybilder aus durchzechten Nächten oder alte Jugendsünden – intime Peinlichkeiten tragen nicht unbedingt zu einem besseren Gesamteindruck des Bewerbers bei.

Ben Streubel von der Stuttgarter Agentur Seitenblick stieß beispielsweise bei der Suche nach Referenzen auf prekäre Veröffentlichungen eines Informatik-Bewerbers: „Als erstes erschienen Bilder von einer Party, wo man den besagten Bewerber mit einer Bierflasche in der Hand gesehen hat.“ Das zweite Bild zeigte auch noch deutlich wie sich der Bewerber anschließend übergab. „ Das wurde dann doch ein sehr lustiges Vorstellungsgespräch, als ich plötzlich die Bilder an die Wand gebeamt habe“, so Streubel zum Deutschlandfunk. Die Sache ging in diesem Fall gut: Der Bewerber bekam den Job trotzdem.

Infos im Netz sind nicht immer ein Stolperstein
Gerade bei verantwortungsvollen Positionen in Internet- oder Medienagenturen sollte man ein Auge darauf werfen, welche Infos man auf seiner Homepage veröffentlicht und wie man dies tut. Dennoch: Wer sich im Internet gut präsentiert, kann bei seinem zukünftigen Chef auch Pluspunkte sammeln und seine Aussichten auf den Job erhöhen.

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