Teile eines Camcorders: Camcorder-Ausrüstung

Camcorder
Entscheidende Stellen am Camcorder

Wie ein Camcorder aufgebaut ist

1. Kartenspeicher
Fotos landen nicht auf der Kassette, sondern auf einer Speicherkarte (der Schlitz befindet sich auf der verdeckten Seite des Gerätes). Der abgebildete HDR-HC 1 E von Sony (um 2000 Euro) schafft eine Bildauflösung von 2,8 Megapixel, genug für postkartengroße Prints

2. Sucher
Für den Sucher gilt dasselbe wie für das Display (siehe unten): Je höher die Auflösung, desto mehr ist zu erkennen. Beinahe noch wichtiger ist allerdings die Flexibilität des Okulars. Im besten Fall ist der Sucher ausziehbar und lässt sich schwenken

3. Analog-Ausgang
Verdeckt, hinter dem ausgeklappten Display. Er verbindet Camcorder und TV. Beste Qualität bringt in den meisten Fällen eine S-Video-Verbindung. Die hochauflösenden HDV-Camcorder bieten für die Verbindung mit Plasma- oder LCD-Schirmen für jede Grundfarbe ein Kabel

4. Display
Je größer und höher der Monitor aufgelöst ist, umso mehr kann der Filmer erkennen. Optimal sind 200 000 Pixel. Für die Nutzung im Freien sollte das Display eine transreflexive Beschichtung besitzen – bei Sonnenlicht wird’s sonst zappenduster

5. Zubehörschuh
Der Anschluss für Gerätschaften wie Videoleuchte oder Mikrofon. Elektrische Kontakte versorgen die Zubehörteile mit Strom und steuern die Funktion

6. Blitz
Wenn schon Fotofunktion, dann mit Blitzlicht, damit
die Schnappschüsse auch im Dunkeln gelingen. Am besten mit Vorblitz gegen rote Augen und mit einstellbarer Blitzintensität

7. Fokusring
Wenn der Autofokus nicht den gewünschten Bildausschnitt scharf stellt, dann ist ein Fokusring die praktischste Lösung. Erzeugt butterweiche Schärfeverlagerungen

8. Optik
Je größer der optische Zoombereich, desto
weiter können Sie in die Ferne schweifen, ohne
dabei an Bildqualität zu verlieren. In der Regel schaffen Camcorder eine 10-fache Vergrößerung, manche sind sogar mit 24-fach-Zoom bestückt

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