Camcorder+Zubehör: Hobbyfilmer-Träume

Die neuesten Geräte, das richtige Zubehör, die besten Video-Tricks – da kann selbst Steven Spielberg noch was lernen

Die gut Ausgestatteten: JVC GR-DF 425 E

Der ideale Party-Begleiter, denn ein helleres Bild bei schlechter
Beleuchtung erzeugt kein anderer Einsteiger-Camcorder. Allerdings erlaubt er sich im Gegenzug auch ein wenig mehr Bildfehler als vergleichbare Modelle (um 490 Euro).

Die gut Ausgestatteten: Panasonic NV-GS17E

Bei diesem Knubbel-Camcorder zählt ehrliche Handarbeit. Einsteiger, die sich nicht allein auf Automatiken verlassen wollen, finden bei diesem Modell zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Zudem begeistert das Gerät durch exzellente Bildqualität, vor allem bei Tageslicht (um 450 Euro).

Die gut Ausgestatteten: Sony DCR-HC 17 E

Ein Allround-Talent ohne echte Schwächen. Neben ordentlicher Bildqualität konserviert das Gerät auch einen sauberen Ton auf dem Band. Seine Spezialität: Selbst bei absoluter Dunkelheit ist es möglich, via Infrarot-Funktion zu filmen (um 450 Euro)

Die Vielseitigen: Canon MVX 40

Dieser Camcorder bietet alles, was ambitionierte Filmer lieben: einen Fokusring für komfortables Scharf-stellen, optischen Bildstabilisator, manuelle Tonaussteuerung und viele Anschlussmöglichkeiten für das Zubehör (zirka 1000 Euro).

Die Vielseitigen: Panasonic NV-GS 250

Dreichip-Camcorder mit Profi-Bildqualität. Einfache Bedienung , digitaler und analoger Eingang, Fokusring und optischer Bildstabilisator. Schießt zudem Fotos mit 3 Megapixel Auflösung (zirka 1500 Euro).

Die Extravaganten: Sony DCR-DVD 403 E

Der DVD-Camcorder hat von Haus aus ein Vierkanal-Mikrofon – das ermöglicht direkte Aufnahmen mit Surround-Sound. Filmer mit einer Heimkinoanlage können die Scheibe abspielen und sind mittendrin im Filmgeschehen (zirka 1200 Euro).

Die Extravaganten: JVC GZ-MC 500 E

Filmt trotz seiner Mini-Maße mit Dreichip-Technik auf Festplatte (4 Gigabyte). Zur Nachbearbeitung einfach das Microdrive rausnehmen und in ein Kartenlesegerät am PC stecken. Inklusive DVD-Authoring-/ Schnitt-Software (zirka 1600 Euro).

Tools: Kopfhörer

Super Mikro am Camcorder, Live-Auftritt der Schwiegermutter im Kasten, und am nächsten Tag in Ihrem Wohnzimmer: kein Ton! Um böse Überraschungen zu vermeiden, verwenden Sie einen Kopfhörer zur Tonkontrolle. Der Kopfhörer The Plug ist ganz besonders praktisch: Er benötigt nur wenig Platz, wird wie Ohrstöpsel getragen und lässt die Umgebungsgeräusche außen vor (von Koss, zirka 40 Euro).

Tools: Videoleuchte

Nicht nur Höhlenfilmer benötigen zusätzliches Licht. Auch schummrige Partys bringen viele Geräte an ihre Grenzen. Videoleuchten für den Zubehörschuh erhellen die Szenerie. Besonders Strom sparend: LED-Leuchten wie die Magnum Digi-Light, die mit 2 AAA-Batterien rund 100 Stunden Licht spendet (von Hama, um 50 Euro).

Tools: Stativ

Standfestigkeit: Das ist nicht nur Männer-, sondern auch Stativsache. Wenn Sie tolle Schwenks realisieren möchten, müssen Sie unter Umständen tief in die Tasche greifen – zum Beispiel für das Modell DV 1 von Sachtler, für das rund 690 Euro zu berappen sind. Ein wenig günstiger: das hier abgebildete Modell Gamma 79 von Hama (zirka 75 Euro).

Tools: Ladegerät

Nichts ist schlimmer als wenn einem im wichtigsten Moment der Saft ausgeht. Auf längeren Reisen sollten Sie immer einen zweiten Akku im Gepäck haben. Für jeden Camcorder-Hersteller gibt’s passende Ladegeräte (hier: MCL 103 von Hähnel, um 60 Euro). Im Ausland wichtig ist ein Steck-dosenadapter (ab 6 Euro).

Tools: Filter

Gibt es beispielsweise von von Hama (ab 20 Euro) und für verschiedenste Zwecke. UV-Filter schützen die empfindliche Optik. Graufilter reduzieren den Lichteinfall – ideal etwa im Hochgebirge, wo die Blenden-Automatik oft überfordert ist. Polfilter verringern Spiegelungen und ermöglichen Ihnen einen störungsfreien Blick durch eine Wasseroberfläche – oder durch das Fenster Ihrer Nachbarin.

Tools: Mikrofon

Zwar ist beim Filmen das Bild die Hauptsache, aber Aufnahmen mit dürftigem Ton oder ratternden Laufwerksgeräuschen sorgen für Frust. Abhilfe schafft ein externes Mikrofon, etwa das MKE 300 von Sennheiser (um 180 Euro).

Tools: Windschutz

Tierschützer müssen jetzt nicht besorgt sein! Das, was hier auf dem Mikro steckt, ist kein Robbenfell. Im Fachjargon Poppschutz genannt, filtert das Teil Störgeräusche, die durch starken Wind hervorgerufen werden, heraus. Es gibt sogar Firmen, die für eingebaute Camcorder-Mikrofone Windfelle anfertigen (von Rovotech, zwischen 40 und 200 Euro).

Schnitt: Macro System: Casablanca Claro

Die Komplettlösung für alle Einsteiger, die sich mit Computerproblemen wie der Konfiguration oder Abstürzen nicht herumschlagen möchten. Anschluss an Monitor oder Fernseher, übersichtliche Benutzeroberfläche, eingebauter DVD-Brenner. Preis: zirka 900 Euro

Schnitt: Apple: iLife'05

Im Multimedia-Paket enthalten ist die Schnittsoftware iMovie, die sogar das neue Videoformat HDV beherrscht. Sehr leichte Bedienung, nahtloser Übergang zur DVD-Erstellung samt animierter Menüs im Programm iDVD (ebenfalls im Paket). Preis: zirka 80 Euro, gratis beim Kauf eines Mac-Rechners.

Schnitt: Adobe: Premiere Elements

Dieses Programm war bislang nur was für professionelle Cutter. In dieser Version sind Profi-Funktionen jedoch geschickt versteckt, um die Nachwuchsfilmer nicht gleich einzuschüchtern. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung im Ratgeberfenster. Die Erstellung von Menüs ist allerdings nur mit bestimmten Vorlagen möglich. Preis: zirka 100 Euro

Schnitt: Magix: Video Deluxe 2005 plus

Lassen Sie sich von den zahllosen Schaltflächen nicht abschrecken. Nach einer Einarbeitungszeit toben Sie sich mit dieser Software so richtig aus. Kaum ein Einsteigerprogramm bietet eine solche Funktionsvielfalt. Lediglich die Bildqualität fertiger DVDs könnte etwas besser sein. Preis: zirka 100 Euro, abgespeckte Version mit weniger Features für 60 Euro.

 
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