Chaos im Kiefer: Hilfe bei Zahnfehlstellungen

Knochenspreizung
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Zähne wachsen, wandern, kippen, drängeln. Und können ganz schön Ärger machen. Wir zeigen Ihnen Härtefälle

Was hier so unangenehm aussieht, ist meist gar nicht schmerzhaft. Um den Abstand der Zähne zu vergrößern, werden die Knochen mit einem kieferorthopädischen Implantat gespreizt. Zu den Implantaten gehört auch die hier dargestellte kieferorthopädische Schraube. Die kleine OP findet immer mit Betäubung statt und dauert meist nur ein paar Minuten.

Festsitzende Klammer
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Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Feste Zahnspange

Das Bild zeigt ein Zahnmodell mit festsitzender Zahnspange. Auf den Zähnen werden kleine Metallplättchen – so genannte Brackets – angeklebt, die über Drähte miteinander verbunden sind. Es entsteht ein Druck auf den Drähten, der die Zähne zusammnen- oder auseinanderschiebt.

Nicht unsichtbar, aber unauffälliger als Metallbrackets
3 / 10 | Nicht unsichtbar, aber unauffälliger als Metallbrackets

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Feste Zahnspange

Zahnmodell mit festsitzender Zahnspange. Die Brackets sind aus Kunststoff und damit unscheinbarer als Metallbrackets.

4 / 10 | Die Frontzähne kippen nach vorne

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Gekippte Zähne

Hier ist der Unterkiefer zu klein. Die hinteren Zähne drücken die vorderen aus dem Kiefer. Dadurch kippen diese nach vorne. Weil der Druck nicht gleichmäßig ist, ensteht eine Asymmetrie. Der Kieferorthopäde kann auch hier Zähne ziehen, damit mehr Platz im Kiefer ist.

5 / 10 | Kein Platz für den Weisheitszahn

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Kippende Weisheitszähne

Das 3D-Röntgenbild zeigt einen durchbrechenden Weisheitszahn (ganz links), der keinen Platz im Kiefer hat. Er kippt und drückt den benachbarten Backenzahn in den Kiefer. Dieser wird höchstwahrscheinlich durch den Weisheitszahn verletzt. Der Kieferorthopäde oder Kieferchirurg würde den Weisheitszahn entfernen und eventuelle Schäden des Nachbarzahnes beheben. Außerdem auf dem Bild zu sehen: der Unterkieferkanal mit dem Nerv, der zu den Unterkieferzähnen führt.

6 / 10 | Von vorne ist sind diese Lingualbrackets fast unsichtbar

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Lingualbrackets

Zahnmodell mit so genannten Lingualbrackets. "Lingual" bedeutet hier "zur Zunge hin". Die kleinen Metallplättchen werden von innen an die Zähne geklebt und sind damit von außen so gut wie unsichtbar.

7 / 10 | Von hinten wird geschoben, von vorne sieht's gut aus

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Lingualbrackets

Aufsicht auf ein Zahnmodell mit Lingualbrackets.

8 / 10 | Zurückgehaltener Zahn

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Zahn kann nicht durchbrechen

Weil zu wenig Platz im Oberkiefer ist, kann ein Eckzahn nicht durchbrechen. Es muss ein bleibender Zahn – meistens ein kleiner Backenzahn – entfernt (extrahiert) werden, damit der Eckzahn einen Platz bekommt.

9 / 10 | Ober- und Unterkiefer sind zu klein

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Zu kleiner Kiefer

Fernröntgenseitenaufnahme des Schädels: Ober- und Unterkiefer sind zu klein. Die Zähne wachsen ober- oder unterhalb des eigentlichen Ortes. Dadurch kann der Mund nicht richtig geschlossen werden. Bei solchen Extremfällen müssen Kieferorthopäde und Kieferchirurg ans Werk. Beide sollten sich gut absprechen. Die Chance, dass die Kasse in einem solchen Fall zahlt, ist groß.

10 / 10 | Hier herrscht Platzmangel

Hilfe bei Zahnfehlstellungen: Zu viele Zähne

Zu viele Zähne sind gewachsen. Sie kämpfen um den Platz im Kiefer. Der Kieferorthopäde würde hier zunächst Zähne ziehen und dann eine Zahnspange verschreiben.

 
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