Chrom für den Zuckerstoffwechsel: Damit Blutzucker- und Cholesterinspiegel stabil bleiben

100 Gramm Mais decken bereits ein Drittel des täglichen Tagesbedarfs an Zink
Chrom ist etwa in Mais enthalten

Chrom ist sowohl am Kohlenhydrat- als auch am Fettstoffwechsel beteiligt. Zwei wichtige Aufgaben. Warum? Hier lesen Sie es

Um Nahrung in Energie umzuwandeln, muss diese verstoffwechselt und in ihre kleinsten Bauteile zerlegt werden. Für den Kohlenhydratstoffwechsel ist Chrom dabei von besonderer Bedeutung. Die einzelnen Zuckermoleküle, aus denen Kohlenhydratketten bestehen, landen in der Blutbahn und führen zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Um den zu regulieren, wird Insulin ausgeschüttet. Es transportiert die Glukose in die Zellen, wo sie als Energiequelle zum Einsatz kommt. Folglich sinkt der Blutzuckerspiegel, was enorm wichtig ist. Passiert das nicht, wie es bei Diabetes der Fall ist, können Organe und Nerven geschädigt werden. Chrom kümmert sich darum, dass dieser Vorgang reibungslos funktioniert und genug Insulin ausgeschüttet wird.

Zweiter wichtiger Einsatzort von Chrom ist der Fettstoffwechsel. Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die an vielen Stellen dringend benötigt wird. Dennoch gibt es zwei Arten: Das “gute” HDL- Cholesterin transportiert Fettablagerungen aus Gewebe und Blutgefäßen ab während das “schlechte” LDL-Cholesterin quasi das Fett genau dorthin befördert. Chrom beeinflusst die Cholesterinwerte positiv, in dem es das HDL-Cholesterin fördert.

Empfohlene Tagesdosis: 30 - 100 µg

Lebensmittel, die Chrom enthalten:

  • Mais
  • Fleisch
  • Meeresfrüchte
  • Käse
  • Vollkornprdukte
  • Kartoffeln
  • schwarzer Tee

Mangelerscheinungen: Ein Chrommangel verstärkt das Risiko für Altersdiabetes und erhöhte Cholesterinwerte.

Risiken bei Überdosierung: Kurzfristig Hautveränderungen und Durchfall; langfristig können Nieren- und Leberschäden entstehen.

 

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