Kampf gegen Migräne: Chronische Kopfschmerzen abhängig vom Wetter

Migräne
Schmerzen bei Wetterumschwung

Das Wetter ist bei mehr als der Hälfte aller Migränepatienten verantwortlich für Kopfschmerzen

Wen in regelmäßigen Abständen starke Kopfschmerzen plagen, der sollte untersuchen, ob ein Wetterumschwung der Auslöser für seine Migräneanfälle sein könnte.

In einer Studie des New England Center for Headache fanden Wissenschaftler heraus, dass gut die Hälfte der untersuchten Migränepatienten auf Klimawechsel mit Kopfschmerzen reagierten. Kaltes, trockenes Wetter ist dabei ein stärkerer Auslöser, als warmes und feuchtes Klima, erklärt Dr. Patricia Birgeneau Prince.

Für die Untersuchung wurden 77 Migränepatienten gebeten, bis zu zwei Jahre lang ihre Migräneattacken zu protokollieren und die jeweilige Stärke zu bewerten. Die Wissenschaftler verfolgten unabhängig davon die Klimaentwicklung und verglichen sie mit den Aufzeichnungen. Dabei fanden sie heraus, dass 22 Prozent der Testpersonen auf kaltes, feuchtes Wetter ansprachen. 12 Prozent bekamen Kopfschmerzen, wenn es warm und feucht war. Einem Zehntel der Befragten ging es beim Wetterwechsel an sich schlecht.

Der Rat der Wissenschaftler: Falls Sie glauben, dass Ihre Migräne vom Wetter abhängt, dann protokollieren Sie über ein paar Monate die Klimaveränderungen und Ihre Kopfschmerzperioden. Ist daraus ein Muster erkennbar, können Sie präventiv die entsprechenden Medikamente nehmen, wenn die Wettervorhersage Ihr Migränewetter ankündigt.

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