Sommerdrinks: Cocktails selber mixen

Minze gibt Cocktails eine frische Note
Minzblätter peppen Cocktails optisch auf

Mixgetränke schmecken nicht zufällig, es kommt auf die Komposition an. Mit diesem Plan gelingen auch eigene Kreationen

1. Grundlage festlegen
Ein guter Cocktail beginnt mit einer soliden Basis. Welchen Alkohol Sie nehmen, hängt von Ihren Vorlieben ab. Whisk(e)y, Wodka, Rum, alles ist möglich. Um herauszufinden, welches Aroma die beste Basis für Ihren Drink bildet, stecken Sie die Nase tief in die Flasche und lassen sich dann inspirieren.

  • Bourbon Whiskey (Gewürze & Karamell)
  • Scotch Whisky (Rauch & Honig)
  • Gin (Wacholder & Zitrus)
  • Tequila (Frucht & Kräuter)
  • Rum (Vanille & Zuckerrohr)

2. Süße Komponente dazugeben
Zucker oder Sirup ist in der Cocktail-Küche ein notwendiges, kalorienreiches Übel. Es schwächt den Alkoholgeschmack ab, macht das Aroma weicher. Hier sind 6 Vorschläge.

  • Zuckerwürfel   
  • Holunderblütenlikör
  • Sirup     
  • Wermut
  • Curaçao    
  • Kirschlikör

3. Ein weiteres Aroma wählen
Für einen 3-D-Effekt an den Geschmacksknospen sorgt die dritte Zutat. Wählen Sie zwischen bitter und sauer oder nehmen Sie einfach beides. Für Zitrussäfte gilt dabei: Das Verhältnis zwischen der sauren und der süßen Komponente sollte bei 1:1,25 liegen.

  • frischer Limetten- oder Zitronensaft
  • frischer Grapefruitsaft
  • Campari oder Bitterlikör

4. Mit Deko aufpeppen
Enthält der Cocktail bereits eine frische oder fruchtige Komponente? Dann sollte sich das auch in der Deko widerspiegeln, etwa durch Zitrusschale. Oder Sie entscheiden sich für Gegensätze (eine salzige Olive zum Martini).

  • Zitronen- oder Orangen-Twist
  • Minzblätter
  • eingelegte Kirsche/Cocktail-Kirsche
  • Olive

Ganz wichtig: Das Eis, das Sie zum Shaken benutzt haben, kommt am Ende nicht in den Cocktail! Und: Es kommt nur einmal Eis ins Glas, ansonsten verwässern Sie Ihren Drink.

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