Zur Operationsplanung: Computertomografie

Computertomografie: Sonderform der Röntgenuntersuchung – und teuer
Computertomografie: Sonderform der Röntgenuntersuchung – und teuer

Die Computertomografie kommt bei der Diagnostik von Verletzungen und zur Planung von Operationen zum Einsatz

Technisch gesehen handelt es sich bei der Computertomografie um eine Sonderform der Röntgenuntersuchung. Eine Röntgenröhre dreht sich um die Längsachse des Patienten und „beschießt“ die zu untersuchende Region mit Strahlen. Gegenüber der Röntgenröhre, also auf der „Austrittsseite“ der Strahlen befindet sich ein Messgerät (es dreht sich durchgehend mit), das die durch die Körperstruktur abgeschwächte Strahlung aufnimmt und daraus Schichtaufnahmen des Körpers, allerdings in zweidimensionalen Querschnittsbildern, erstellt.

Diese „Schichten“ bzw. Scheiben können millimeter- oder zentimeterdick sein. Je nach Gewebedichte variieren die Strukturen von Schwarz (Luft, z.B. in der Lunge) über verschiedene Graustufen bis hin zu Weiß (etwa die Knochen). Die Untersuchung erfordert eine Strahlenbelastung, die ein Mehrfaches einer normalen Röntgenuntersuchung beträgt.

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