Laufen über Stock und Stein: Crosslaufen als Herausforderung

Crosslaufen ist Training für alle Sinne
Crosslaufen fordert den Körper durch häufige Tempowechsel im Gelände

Unebenheiten, Steigungen und Gefälle beim Training trainieren Beweglichkeit und Trittsicherheit

„Wer offroad trainiert, schult seine Sinne“, sagt Wilfried Raatz, Cross-Beauftragter des Deutschen Leichtathletik-Verbands. Bei jedem Schritt gilt es, achtsam zu sein – dies fördert das Zusammenspiel von visueller Wahrnehmung und muskulärer Arbeit, Sie werden grundsätzlich beweglicher. Crosslaufen, das bedeutet nicht einfach nur runter vom Asphalt: „Wettkämpfe sind 10 bis 12 Kilometer lang und gehen quer durchs Gelände, über Wiesen und Felder“, so Raatz. Das Tolle: Crosslaufen ist ein idealer Winter-Ausdauersport. Die Saison erstreckt sich über die Monate November bis März.

Gutes Training für die Ausdauer
Viele Sportler nutzen das Querfeldein-Laufen aber auch, um ihre Grundlagen- und Kraftausdauer zu verbessern, damit sie im Frühjahr gut gerüstet in die Laufsaison starten. Trainieren können Sie nach der bewährten Dauermethode oder Sie machen ein Fahrtspiel, bei dem die Geschwindigkeit und damit auch die Belastung variiert werden. Das fordert Ihren Körper einerseits durch Tempowechsel, andererseits durch sich verändernde Geländeformen und Untergründe immer wieder neu und abwechselnd in aeroben und anaeroben Bereichen. „Also einfach mal eine Steigung langsamer hochlaufen und bergab Gas geben, oder umgekehrt“, rät der Experte. Mit jedem Schritt wird dabei die gelenkstützende und die umliegende Muskulatur gestärkt, was Sie auch auf der Straße weniger verletzungsanfällig macht.

Ob Training oder Wettkampf: Schuhe mit Spikes und Fersenverstärkung sind im Gelände von Vorteil. Infos zu Veranstaltungen unter www.crosslauf.de.

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