Action-Film "Mission Impossible 4": Cruise lässt es mächtig krachen

Nach 5 Jahren Pause kehrt Tom Cruise als Topagent Ethan Hunt auf die Kinoleinwand zurück ­– und beweist auch mit 49 Jahren beeindruckende Actionheld-Qualitäten

Ganz ehrlich: Ein derartiges Action-Comeback haben wir Tom Cruise, mit 49 Jahren nicht mehr der Jüngste, nicht zugetraut. Fünf Jahre nach seinem letzten Auftritt als Superagent Ethan Hunt kloppt, tritt und ballert sich Cruise spektakulär durch die Weltgeschichte und macht Mission Impossible – Phantom Protokoll zu einem sehr unterhaltsamen, kurzweiligen Actionvergnügen. Klar, die ganzen Hightech-Spielereien sowie Baller- und Verfolgungsjagdszenen sind total übertrieben und unrealistisch, aber gerade das erwartet man ja irgendwie auch von Filmen der Mission Impossible-Reihe.

Tom Cruise: Action-Comeback mit 49 Jahren
IMF-Legende Ethan Hunt (Cruise) ist diesmal auf der Suche nach Nuklearwaffen-Codes

Die Story: Ein Bösewicht namens „Cobolt“ (Michael Nyqvist) hat russische Nuklearwaffen-Codes in seinen Besitz gebracht und droht der Welt mit einem nuklearen Anschlag. IMF-Legende Ethan Hunt (Cruise) macht sich mit Computerspezialist Benji Dunn (Simon Pegg) und sexy Agentin Jane Carter (Paula Patton) auf den Weg nach Moskau, um im Kreml nach Hinweisen auf die Codes zu suchen. Doch „Cobolt“ kommt ihnen zuvor und sprengt einen Teil des Kremls. Der Terroranschlag wird Hunt und Co. in die Schuhe geschoben, und der US-Präsident startet das so genannte „Phantom Protokoll“. Von nun an leugnet die Regierung die Existenz der Organisation, die IMF ist auf sich allein gestellt. Gemeinsam mit dem (vermeintlichen) Innendienstler William Brandt machen sich Hunt, Carter und Dunn auf die Suche nach „Cobolt“…

Mission Impossible - Phantom Protokoll: von Beginn an reiht sich eine Action-Sequenz an die nächste
Mission Impossible - Phantom Protokoll: Hinsetzen, anschnallen, genießen!

Atemberaubend hohes Tempo
Regisseur Brad Bird (bisher bekannt für seine Pixar-Kracher „Ratatouille“ oder „Die Unglaublichen“) legt in seinem Realfilm-Debüt ein atemberaubend hohes Tempo vor, von Beginn an reiht sich eine Action-Sequenz an die nächste. Ob in Dubai, Mumbai, Moskau oder Seattle, überall wird geschossen, gekämpft, gezündelt, überall rasen Traumautos durch die Gegend, fliegen Gegenstände durch und Gebäude in die Luft. Gepaart mit einem bestens aufgelegten Starensemble (neben Cruise überzeugen vor allem Simon Pegg als Witze reißender Computer-Nerd und Jeremy Renner als Agent mit dunklem Geheimnis) lässt Mission Impossible – Phantom Protokoll keine (Action-)Wünsche offen. Über fehlende Spannung und die nicht sonderlich originelle Handlung sollte man bei Filmen wie diesem einfach mal hinwegsehen.

Fazit: Popcorn-Kino vom Feinsten. Hinsetzen, anschnallen, genießen!

Mission Impossible – Phantom Protokoll (USA 2011)
Regie:
Brad Bird
Drehbuch:
Josh Appelbaum, Andre Nemec, Tom Cruise
Darsteller:
Tom Cruise, Paula Patton, Jeremy Renner, Simon Pegg, Michael Nyqvist
Länge:
132 Minuten
Start:
15. Dezember

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