Gesund kochen: Curry-Gewürz senkt Krebsrisiko

Kochen mit Kurkuma senkt das Krebsrisiko
Kurkuma beim Kochen schützt Ihre Zellen vor Krankheitserregern

Der in Curry enthaltende Farbstoff Curcumin macht Zellen stark gegen Krankheitserreger. Zusätzlich schädigt er sogar Krebszellen

Der Farbstoff Curcumin, der dem Curry-Gewürz Kurkuma seine gelbe Farbe verleiht, stärkt offenbar gesunde Zellen vor Bakterien und schwächt sogar gezielt Krebszellen, so eine US-Studie. Kurkuma, auch bekannt als gelber Ingwer, wird in der asiatischen Küche sehr häufig als Färbemittel benutzt.

Curcumin-Moleküle schädigen die Zellmembran von Krebszellen und zerstören damit deren Stabilität, erklärt Studienleiter Ayyalusamy Ramamoorthy von der Universität Michigan. Bei gesunden Zellen tritt der umgekehrte Effekt ein: Die Moleküle stabilisieren die Membran und machen sie damit widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern, so die Forscher.

Wundermittel Kurkuma
Andere Studien hatten gezeigt, dass Kurkuma antibakteriell wirkt, Entzündungen heilt und den Cholesterinspiegel stabilisiert. Zudem wird die Pflanze in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin eingesetzt, um Krankheiten zu heilen.

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