Team Sixpack: „Natürlich mache ich weiter!“

Auch für Sixpacker Daniel geht unser Best-Bauch-Projekt zu Ende
Daniels Weg zum Waschbrettbauch: Nach vier Monaten hat er es geschafft

Auch für Sixpacker Daniel geht unser Best-Bauch-Projekt zu Ende. Doch jedes Ende ist auch ein Anfang, sagt er

Mein Fazit unserer Waschbrett-Mission: einfach nur super! Das durchzuziehen war das Beste, was ich tun konnte. Wer immer mit dem Gedanken spielt, für den Körper etwas Grundlegendes zu tun, ob Sixpack oder nicht, dem kann ich nur sagen: Mach es! Einfach loslegen, am besten sofort, ohne groß zu überlegen. Ich habe mich lange Zeit mit „Ich könnte ja mal“, „Man müsste mal“ und ähnlich schwammigen Gedanken aufgehalten. Aber so kommt man niemals auf einen grünen Zweig. Ich jedenfalls nicht, und ich bin schon einigermaßen diszipliniert. Darum war der „offizielle“ Anlass im Rahmen dieses Projekts für mich absolut notwendig.

Ähnlich effektvoll ist es, wenn man vielen von seinem Plan erzählt, gerade auch denen, die nicht zu den engsten Freunden gehören und vor denen man sich keine Blöße geben will. Wenn die Bescheid wissen, gibt es kein Zurück mehr – zumindest kein bequemes. Der nächste wichtige Punkt: Setzt Euch ein konkretes Ziel, so wie ich mit dem Sixpack. Das Ganze in einem zuvor festgelegten zeitlichen Rahmen, denn dann steht man nicht vor einem scheinbar unüberwindlichen Berg, sondern weiß jede Wiederholung zu schätzen. Und man merkt, wie knapp die Zeit eigentlich bemessen ist: Ich habe in den vergangenen vier Monaten keine 100 Krafttrainingseinheiten absolviert und trotzdem mehr Sixpack als je zuvor in meinem Leben. Erstaunlich! Gerade in den letzten Wochen ging einiges, dank des Feinschliff-Trainings von Coach Stephan.

Daniel ist nach vier Monaten in der Form seines Lebens

Daniel ist nach vier Monaten in der Form seines Lebens

Erstaunlich auch, wie viel plötzlich möglich ist, wenn das Ziel steht – trotz Lustlosigkeit oder Stress im Alltag. Wer so wie ich voll im Beruf steht, wird das kennen. Es gibt immer eine Ausrede, das Training sausen zu lassen. Die gute Nachricht: Es gibt auch immer eine Möglichkeit, sein Training durchzuziehen – alles eine Frage der Einstellung. Man sollte sich ganz grundsätzlich abgewöhnen, nach Ausreden zu suchen. Und am besten gleich in die Vollen gehen. Zumindest in den ersten zwei Monaten müssen die neue Ernährung und der neue Bewegungsdrang Vorrang haben vor anderen Dingen. Am besten setzt Ihr Euch gleich mal hin und überlegt, wo Ihr andere Aktivitäten (oder auch Inaktivitäten – es ist erstaunlich, wie viel Zeit man mit Nichtstun oder Rumsitzen vorm Fernseher vergeudet!) weglassen könnt. Es muss ja nicht für immer sein. Nur fürs Erste. Damit Ihr Euren Hintern hochbekommt. Denn eines kann ich Euch versichern: Nach zwei bis drei Monaten wollt Ihr Euer faules Leben eh nicht mehr wiederhaben.

Klar, ich habe fürs Training auf unbestimmte Zeit feste Tage geblockt, aber ein bisschen Spontaneität will ich mir bewahren. Deshalb plane ich von Woche zu Woche relativ flexibel und spreche alles mit meiner Freundin durch. Das, was ich in den Einheiten mache, steht aber fest. Denn immer dann, wenn ich früher anstrengende Übungen planlos angegangen bin, war die Abbruchquote besonders hoch. Ein weiterer Vorteil: Ich muss mir nicht jedes Mal Gedanken darüber machen, wann ich was trainiere. Tipp für eine spielerische Trainingsgestaltung: Mottotage – etwa der Brusttag, an dem ich erst meine Brust (mit Armen und Schultern) trainiere und mir anschließend ein schönes Brustfilet von der Pute mit indischer Currysoße genehmige. Das Gleiche funktioniert auch mit den Schenkeln und so weiter.

Rückblickend kann ich sagen: Ich habe viel Sport in meinen Alltag integriert, musste dafür aber auf nichts Essenzielles verzichten. Zwischendurch war ich mal binnen 14 Tagen auf fünf Feiern eingeladen – solche Phasen gibt’s ja immer mal. Aber da habe ich mich einfach auf 2 Partys beschränkt, hatte dann trotzdem meinen Spaß und nicht das Gefühl, was verpasst zu haben. Also, mein Leben ist rundum bereichert. Und das soll so bleiben. Deshalb ist für mich klar, dass ich weitermache. Jetzt aufzuhören oder es schleifen zu lassen, wäre einfach zu dumm. Dann hätte ich mich die letzten 4 Monate nicht quälen müssen. Und würde leichtfertig das wieder aus der Hand geben, worauf ich heute besonders stolz bin und womit ich, so lange ich denken, niemals gerechnet habe: die Form meines Lebens.

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