Auf Tour: Das macht einen guten Rucksack aus

In jedem Gelände zuhause: gute Tourenrucksäcke
Achten Sie beim Rucksackkauf auf Schultergurte und eine gute Polsterung

Trekking-Rucksäcke müssen komfortabel und strapazierfähig sein. Sechs Dinge, auf die Sie achten sollten

Gemein haben die hier gezeigten Rucksäcke eigentlich nur eines: Man kann sie sich auf den Rücken schnallen. Je nach Einsatzzweck unterscheiden sie sich hinsichtlich Größe, Form und Ausstattung – was wiederum den Tragekomfort beeinflusst. Ein eng anliegendes Touren-Modell zum Beispiel bringt einen beim Radfahren schnell ins Schwitzen. Umgekehrt eignet sich ein auf Bewegungsfreiheit getrimmter Bike-Rucksack wegen der schmaleren Schulter- und Hüftgurte nur bedingt für schweres Gepäck. Die Faustregel: Je mehr Gewicht in den Rucksack soll, desto gleichmäßiger muss er die Last auf den Körper verteilen, sonst werden die Schultern überstrapaziert.

Tragen Sie Ihr Wunschmodell vorm Kauf mindestens zehn Minuten Probe. Im Fachhandel belädt man Ihnen den Rucksack dafür mit Gewichtpacks oder alten Katalogen. Bezwingen Sie derart bepackt das Treppenhaus oder drehen Sie eine Runde mit dem Fahrrad (Wertgegenstand als Pfand dort lassen). So stellen Sie sicher, dass Ihr neues Transportmittel in der Praxis einiges wegstecken kann.

 

1. Deckeltasche
Achten Sie auf eine geräumige Deckeltasche. Sie bietet Stauraum für Energieriegel, GPS, Sonnenbrille oder Handy. Pluspunkt: Ist die Deckeltasche abnehmbar, können Sie diese als Hüfttasche benutzen und so das Rucksackgewicht reduzieren.

2. Schultergurte
Vorgeformte Schultergurte mit guter Polsterung sind Pflicht. Überprüfen Sie bei der Anprobe unbedingt Breite und Länge der Gurte. Es gilt: Die Polster dürfen weder unter den Achseln klemmen, noch an Hals oder Nacken drücken.

3. Kompressionsriemen
Sie bringen das Rucksackgewicht nah an den Körperschwerpunkt. Sie können den Rucksack besser kontrollieren. Zwei Riemen pro Seite sind ein Muss. Besser: Ist der untere Riemen verstärkt, kann er auch als Halterung für Tourenski dienen.

4. Hüftgurt
Ein fester, gepolsterter Hüftgurt erhöht den Tragekomfort deutlich. Checken Sie unbedingt, ob der Gurt Ihre Beinfreiheit einschränkt.

5. Bodenmaterial
Damit Sie auch länger etwas von Ihrem Rucksack haben, sollte der Boden aus abrieb- und wasserfestem Material bestehen. Besonders eignen sich kräftiges Nylon oder Polyamid. Fadenstärke: mindestens 500 Denier.

6. Befestigungen
Damit Sie für alle Bedingungen gerüstet sind: Achten Sie auf Halterungen für Trekkingstöcke und eine Eisaxt. Im Winter wichtig: Befestigungen für Schneeschuhe und Schneeschaufel an der Rucksackfront

Plus: Eine Regenhülle ist wichtig, da Rucksäcke oft nicht wasserdicht sind. Meist im Boden versteckt.

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