Kauftipps: Daran erkennen Sie frischen Fisch

Frischer Fisch
Die Schleimschicht auf der Haut des Fisches muss durchsichtig sein

Um sicher zu sein, dass Fisch wirklich frisch ist, angeln Sie ihn am besten selbst – oder halten Sie sich an unsere Checkliste

Augen: Sehen Sie dem Fisch, etwa der Lachsforelle oben, tief in die Augen. "Wenn sie hervorstehen und klar sind, zeugt das von guter Qualität", sagt Martin Volkelt, Produktentwickler bei der Fischmanufaktur Deutsche See in Bremerhaven. Eingefallene oder trübe Augen deuten auf nicht fangfrische Ware oder eine Unterbrechung der Kühlkette hin. Halten Sie aber auf jeden Fall noch einmal Ihre Nase dran, ehe Sie den Fisch wegwerfen. Wenn er angenehm riecht, hat der Verderb noch nicht eingesetzt. Sie können den Fisch also noch essen, sofern Sie ihn umgehend zubereiten.

Kiemen: Wichtiges Frischezeichen: die Farbe. Idealerweise leuchten Kiemen rot. Sie sollten beim Öffnen leichte Schleimfäden ziehen. Die einzelnen Blättchen müssen gut sichtbar sein. Sind sie verklebt, fleckig oder gräulich, ist der Fisch schon länger tot oder wurde falsch gelagert. Ob er schon verdirbt, wissen Sie, wenn Sie hinter den abgespreizten Kiemendeckeln schnuppern – dort stinkt es zuerst.

Haut: Volkelt: "Sie ist von einer Schleimschicht umgeben, die unbedingt durchsichtig sein muss." Trockene Haut zeigt, dass der Fisch schon länger an der Luft liegt. Tipp: mit dem Finger leicht auf den Bauch drücken – bleibt ein Abdruck, ist er nicht mehr genießbar.

Flossen: Achten Sie darauf, dass sie gut erhalten sind und gleichförmig aussehen. Beschädigungen weisen auf überfüllte Fangnetze und einen schlechten Transport der Fische hin. Sind sie darüber hinaus schleimig und verklebt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Fisch schon längere Zeit tot ist. Dann gilt: Flossen weg!

Wir verraten Ihnen alles über den Eiweißgiganten Fisch. Welche Lebensmittel Sie sicher ans Ziel bringen, lesen Sie in unserem Fit-Food Guide. Der Profi-Koch-Guide verrät Ihnen originelle Rezeptideen.

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