Gesund essen: Daran erkennen Sie guten Kochschinken

Genießbarer Kochschinken
Eine trockene Oberfläche ist ein Zeichen für gute Qualität

Wenn es um Kochschinken geht, sollte Ihnen Qualität nicht Wurst sein. Auf diese Merkmale kommt es an

Struktur: Hochwertigen Kochschinken erkennen Sie am Fettrand mit Schwarte und Fettgewebe im Zentrum der Scheibe. Die Struktur der Muskelfasern ist gut erkennbar, und die Teilstücke sind klar zu unterscheiden. Häufig fällt an den Grenzflächen der Muskeln die Scheibe etwas auseinander. „Dies ist ein Indikator für gute Qualität“, sagt Dr. Joachim Wiegner vom Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie in Bonn.

Farbe: Das Fett sollte weiß und nicht gelblich sein. Die Farbe des Fleisches hat mit dem pH-Wert zu tun, nicht alle Muskeln haben den gleichen Wert. Je heller der Schinken, umso niedriger ist der pH-Wert und desto trockener kann der Schinken beim Garvorgang werden.

Oberfläche: „Eine trockene Oberfläche weist auf gute Qualität hin“, erklärt der Fleischexperte. Schlecht sind Lücken im Schinken, denn dann war der Druck der Lake zu hoch. Ist der Schinken verdorben, bildet sich eine schmieriger Belag. Davor tritt die Säuerung ein. Die erkennen Sie daran, dass sich weißlich-trübe Flüssigkeit sammelt – der Schinken schmeckt und riecht säuerlich.

Rand: Ein Rand aus fest anliegendem Fett ist ein Zeichen dafür, dass das Fleisch nicht gepoltert wurde, also dass es sich nicht um Formschinken handelt. Nur wenn das Fett auch vom Rand nach innen verläuft, ist der Schinken ganz sicher am Stück hergestellt worden.

Was Ihren Körper schlank und stark macht, erfahren Sie in unserem Fit-Food Guide. Unser Ernährungs-Lexikon verrät Ihnen, welche Lebensmittel gesund sind.

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