Enduro-Bike-Kauftipps: Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Enduro Bike fahren
Diese 7 Merkmale muss jedes vernünftige Enduro-Bike erfüllen

Auf diese 7 Merkmale sollten Sie beim Kauf eines Enduro-Bikes achten

1. Cockpit Gerne breit und kurz! Lenker mit 740 bis 780 Millimeter bieten maximale Kontrolle. Neben den Brems- und Schalthebeln finden Sie hier die Fernbedienung für eine versenkbare Sattelstütze (6) und im Idealfall ein Bediensystem für die Feder-Elemente.

2. Federung  Um mit Flow und Speed über die Trails zu rauschen, hat so ein Enduro um 160 Millimeter Hub an Front und Heck. Achten Sie darauf, dass die Federgabel absenkbar ist - dann fällt es leichter, bergauf zu fahren, da das Rad im Wiegetritt weniger pumpt. Noch besser ist eine zusätzliche, verstellbare Heckfederung - wie hier beim Strive CF von Canyon (ab 3700 Euro).

3. Pedale Klick-Pedale erleichtern einen effizienten Tritt. Das Ein- und Ausklicken in heiklen Situationen bereitet Anfängern aber oft Probleme. Auf Flat-Pedalen steht Ihr Fuß sicher, ist jedoch flexibler.

4. Reifen/Laufräder Hier gilt's in erster Linie, den individuell idealen Mix aus Robustheit und geringem Gewicht zu finden. Je nach Preis und Material wiegt ein Enduro-Rad zwischen 1500 und 2000 Gramm. Der Pneu sollte grobe Stollen aufweisen und etwa 2,4 Zoll breit sein.

5. Bremsen "180-Millimeter-Scheiben sind für eine optimale Standfestigkeit Pflicht", sagt Chris Pauls, Redakteur beim Fachmagazin "Mountainbike". Schwere Fahrer sollten vorne eine 200-Millimeter-Disc verbauen. Und achten Sie darauf, dass sich die Griffweite werkzeuglos verstellen lässt.

6. Vario-Sattelstütze Per Knopfdruck am Cockpit sind diese Sattelstützen in der Höhe verstellbar (etwa nach unten, wenn's ruppig wird).

7. Rahmen "Rahmen aus Carbon sind sehr leicht, aber auch teuer", sagt Bike-Experte Pauls. Ob Carbon oder Alu, ein moderner Enduro-Rahmen sollte einschließlich Federbein nicht viel mehr als 3500 Gramm wiegen.

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