Therapie-Check: Darauf sollten Sie bei einer Akupunktur achten

Darauf sollten Sie bei der Nadelbehandlung achten
Achten Sie darauf das Ihr Arzt etwas von seinem Handwerk versteht

Wir sagen Ihnen, wie Sie sicher gehen, dass Ihnen die richtige Nadel unter die Haut geht

Wenn Sie sich einer Akupunktur unterziehen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker gut ausgebildet ist. Sofern es sich um einen Arzt handelt, sollte er im Besitz des so genannten B-Diploms sein: Dies ist der Nachweis einer 350 Stunden umfassenden Fortbildungsmaßnahme, der von den großen ärztlichen Fachgesellschaften, zum Beispiel der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur, vergeben wird.

Nebenwirkungen treten bei der Akupunktur selten auf. In manchen Fällen wird der Patient schläfrig. Dann sollte er im Anschluss an die Behandlung nicht mehr Auto fahren und auch keine Maschinen bedienen. Sehr selten kommt es zu Ohnmachtsanfällen. An den Einstichstellen können sich unter Umständen Blutergüsse (blaue Flecken) bilden.

Das alles sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, einen Versuch zu wagen. "Akupunktur ist keine Wunderbehandlung, kann aber sehr hilfreich sein", sagt Komplementärmediziner Linde. Leider übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Behandlungskosten in den meisten Fällen nicht. Ausnahmen bilden hier Schmerztherapien für den unteren Rücken und entzündliche Gelenkserkrankungen, beispielsweise in den Knien. Bei diesen Krankheitsbildern ist die Wirkung von Akupunktur sogar durch klinische Studien belegt.

"Bei Privatpatienten übernehmen viele Versicherungen die Kosten der Akupunkturen für eine ganze Reihe von Indikationen", sagt Heilpraktiker Tepp. Zum Glück, denn es gibt schließlich eine Vielzahl von Problemen, bei denen die Nadelbehandlung Erfolg verspricht. Wenn Sie unter einer der folgenden Beschwerden leiden, sollten Sie eine Akupunktur ernsthaft in Erwägung ziehen.

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