Laufen auf Abwegen: Das bringt Trailrunning

Das Laufen auf unwegsamem Gelände fordert den Läufer
Trailrunning besitzt einen besonderen Trainingseffekt

Wer jetzt keine Pfütze auslässt, wird nicht nur schneller. Er hat auch mehr Kraft, bessere Ausdauer und eine stabilere Gesundheit

Wo der Boden tief und rutschig wird, muss der Läufer richtig "arbeiten", der Schweiß fließt schon bei langsamem Tempo in Strömen. Je mehr "Arbeit" beim Training geleistet wird, desto höher ist die Trainingsbeanspruchung, desto größer ist der Trainingseffekt.

Nicht umsonst sind die afrikanischen Läufer der übrigen Welt meilenweit voraus. Sie laufen von klein an auf Pfaden und Wegen, bergauf, bergab, und dies jeden Tag. Was den ostafrikanischen Topläufern die solide Grundlage brachte, sollte auch dem Hobbyläufer helfen, fitter zu werden, zumal es noch Abwechslung ins Training bringt.

Die Laufschuh-Hersteller haben sich seit kurzem dem Thema Trail (engl. für "Pfad") verschrieben und bieten eine Palette von Spezialschuhen an, die natürlich auch bei Matsch und Schnee gute Dienste leisten. Wer es einmal probiert hat, weiß schnell die Vorteile des Trail-Trainings zu schätzen. Den besonderen Trainingseffekt von Querfeldeinläufen wussten die weltbesten Langstreckler schon vor Jahren zu schätzen. Damals war das Spiel mit dem Gelände, ein dem Gelände angepaßtes Tempolauftraining ("Fahrtspiel") sehr populär.

Dabei rannten die Norpoths, Hallbergs, Clarks, Ovetts und Baumanns – alle mit diversen Olympischen Medaillen und Weltrekorden dekoriert – im Training mindestens einmal wöchentlich querfeldein über Stock und Stein, Sandhügel rauf und runter, um Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Stehvermögen zu schulen. Hier erfahren Sie, was Sie verpassen, wenn Sie beim Laufen nur den Asphalt putzen.

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