Silikon-Belly

Die Ergebnisse der Operation: Starke Schmerzen

Nach der heutigen Operation bleibt Bahr drei bis vier Tage in der Klinik. Nach zwei Tagen kann er wieder laufen, hat aber sehr starke Schmerzen. Drei Wochen trägt er elastische, fleischfarbene Kompressionswäsche von den Knien bis zur Brust, um die Ansammlung von Gewebsflüssigkeit einzudämmen.

Zwölf Tage nach der Operation reist Bahr erneut nach Stettin, um die Fäden ziehen zu lassen. „Die Narbe ist doppelt so lang wie ich erwartet hatte“, sagt er. Sie ist noch etwas geschwollen, und die Bauchdecke fühlt sich teilweise taub an. Eine Woche lang hat Bahr starke Schwindelgefühle. Ob sie vom Eingriff herrühren, kann keiner genau sagen. Möglicherweise ist ein kleines Blutgerinnsel in das Gleichgewichtsorgan im Innenohr gelangt.

Nach zwei Monaten ist nur noch eine leichte Schwellung über der Narbe übrig. Ein Waschbrettbauch ist nirgends sichtbar. Auch nicht nach einem halben Jahr. Inzwischen kommt noch erschwerend hinzu, dass Bahr wieder an Gewicht zugelegt hat.

Aber selbst eine weitere Liposuktion, bei der Dr. Dmytrzak einen Liter Fett zwischen den Implantaten absaugt, um die Konturen hervorzuheben, bringt keine Verbesserung. Michael Bahr ist enttäuscht, der Traum vom Waschbrettbauch ging nicht in Erfüllung. Im Gegenteil: So, wie er jetzt aussieht, möchte er sich noch nicht einmal fotografieren lassen.

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