Vaterfreuden: Das Kind in Mami

Vater werden
Es gibt noch viel zu tun für Ihren Nachwuchs

Ihre Liebste ist schwanger. Und Sie können nur zusehen. Unsinn. Wir verraten Ihnen, was Sie alles für Ihren Nachwuchs tun können, so lange er noch in Muttis Bauch festsitzt

Geräusche
Reden Sie mit Ihrem Kind. „Vom vierten Monat an nimmt es Geräusche wahr und erkennt nach der Geburt die Stimmlagen der Eltern wieder“, sagt Rita Hülsmann, Vorsitzende des Hamburger Hebammen-Landesverbandes. Oder beschallen Sie Mamis Bauch mal per Kopfhörer. Das Kind beruhigt sich später bei Melodien, die es aus dem Mutterbauch kennt.

Sex
„Sex schadet dem Kind nicht. Den bekommt es im Mutterleib nämlich gar nicht direkt mit.“ Aber indirekt: Je wohler sich die Frau fühlt, desto besser geht es auch dem Baby in spe.

Stress
Bluthochdruck durch Dauerstress kann sich auf das Kind negativ auswirken. Lassen Sie Ihrer Süßen also öfter mal ein entspannendes Bad ein. Aber kein heißes. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass Überhitzung dem Ungeborenen schadet. Schlaf- oder Beruhigungstabletten sind tabu. Geben Sie ihr Baldrian, Magnesium, homöopathische Mittel.

Ernährung
Kaffee zum Frühstück gibt’s für die Süße nicht. Besser: ein Glas Milch. Werdende Mütter müssen nicht nur viel trinken. Ihr Kind braucht auch täglich 0,5 Liter des Eiweißdrinks zum Wachsen. Aber bitte nur pasteurisierte Vollmilch wegen der Infektionsgefahr. Einmal die Woche reichen Sie Seefisch, um der Schilddrüse Jod zuzuführen. Bei Jod-Mangel leidet die Gehirn- und Knochenentwicklung Ihres Sprösslings. Über den Fisch träufeln Sie Zitronensaft (Vitamin C). Und abends gibt’s einen Obst-Snack. Bei vielen Schwangeren erhöht sich der Vitaminbedarf etwa um das Dreifache.

Sponsored SectionAnzeige