Zweirad-Trend: Das können Fixie-Bikes

Der neue Trend auf zwei Rädern: Fixie-Bikes
Der neue Purist auf den Straßen: Fixie-Bikes werden besonders bei Großstädtern immer beliebter

Bewährt bei Bahnradlern, Kult bei Kurieren: Eingang-Räder ohne Freilauf sind vor allem bei Großstädtern beliebt. Aber warum? 4 Fragen zum Zweirad-Trend

Was genau ist eigentlich ein Fixie?
Der Begriff ist die Kurzform von Fixed Gear Bike: ein Rad mit nur einem Gang und starrer Nabe – es besitzt also keinen Leerlauf. "Man muss ständig mittreten", sagt Fabian Scholz, Testfahrer beim Magazin "Roadbike". Auch Bremsen fehlen. Gedrosselt (im Szene-Jargon: geskidded) wird durch langsameres Treten.

Warum ist es so toll, Fixie zu fahren?
Fixie-Fans begeistert besonders die hohe Geschwindigkeit und der Purismus. Das Rad ist sehr leicht, ermöglicht auch Rückwärtsfahren und andere Tricks. Außerdem fährt sich ein Fixie wegen des ununterbrochenen Pedalierens sehr gleichmäßig. Radsportler trainieren auf die Weise den sogenannten runden Tritt.

Keine Bremse – ist das denn erlaubt?
Eigentlich nicht – laut Straßenverkehrsordnung müssen Fahrräder zwei voneinander unabhängige Bremsen haben. Die alltagstaugliche Fixie-Alternative: ein auf Leerlauf umstellbares und legales Fixie-Bike inklusive Bremsen. Nicht gesetzestreu: Renner mit Leerlauf-Option, aber ohne Bremsen.

Worauf muss man beim Kauf achten?
Bevor Sie die fixe Idee umsetzen: Probieren Sie es aus, Fixies sind kostspielig. "700 Euro sollten Sie ausgeben – der Antrieb wird durch den starren Gang stark belastet und ist beim Billig-Bike schnell kaputt." Für Rahmen gilt: Stahl ist stabiler, Aluminium dafür leichter.

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