Fotos im Fitness-Studio: So gelingt das perfekte Gym-Selfie

Mit einem Selfie im Fitness-Studio können Sie Ihren Traumkörper ins rechte Licht rücken
Mit einem Selfie im Fitness-Studio können Sie Ihren Traumkörper ins rechte Licht rücken

Mit einem Selfie im Fitness-Studio können Sie Ihren Traumkörper ins rechte Licht rücken. Doch wie gelingt das perfekte Bild und was sind absolute Don'ts? Wir klären auf

Egal, ob für den eigenen Blog oder Instagram: Selfies beweisen, dass Sie im Fitnessstudio an Ihrer Form und Ihrem Traumkörper gearbeitet haben. Damit können Sie nicht nur Ihren Trainingsfortschritt dokumentieren, sondern auch bewundern lassen. Denn Komplimente und Lob von Dritten sind ein nicht zu unterschätzender Motivationsschub. Leider ist das Fotografieren des perfekten Gym-Selfies nicht so einfach, wie es aussieht. Maurice Laaß, Men’s Physique Athlet und Sportmodel, erklärt die wichtigsten Dos und Don’ts:

Die richtige Perspektive

Wichtigste Regel: von oben nach unten fotografieren. Dadurch wirken die Schultern breiter und die Hüfte schmaler. Besonders Brust- und Bauchmuskeln können so perfekt betont werden. „Fragen Sie Ihren Trainingspartner oder jemanden im Studio, der mehrere Fotos aus verschiedenen Perspektiven macht. Danach können Sie entscheiden, welche Perspektive am besten ist“, rät Experte Laaß. Sein Tipp: Immer mit der Frontkamera des Smartphones fotografieren, das wirkt natürlicher. Außerdem: Achten Sie darauf, dass nur Sie selbst zu sehen sind und niemand ins Bild läuft. Der Grund: Sie würden sicherlich auch nicht wollen, dass Ihr Gesicht bei anderen in den sozialen Medien landet.

Richtige Lichtverhältnisse

Für ein optimales Ergebnis sind wie bei einem professionellen Fotoshooting die richtigen Lichtverhältnisse wichtig. Am besten stellen Sie sich direkt unter eine Lichtquelle, so dass Licht auf Ihren Oberkörper fällt. "Leicht oben von der Seite einfallendes Licht lässt Ihren Körper am besten zur Geltung kommen", sagt der Experte. Filter sind natürlich erlaubt. Sie sollten damit aber nicht übertreiben. Beste Wahl: Kontraste leicht verstärken. Wer sein Selfie auf Instagram posten möchte, ist mit dem Sierra-Filter sehr gut bedient.

Muskeln spielen lassen

Muskeln kommen am besten zur Geltung, wenn sie kurz davor arbeiten mussten, weil dann mehr Blut durch die Adern fließt. Am besten vor dem Fotografieren noch ein paar Bizeps-Curls, Liegestütze und Crunches absolvieren, empfiehlt Fitnesstrainer Laaß.

Die richtige Distanz

Nicht zu nah und nicht zu fern. Bei einer zu geringen Distanz sieht man womöglich jede Hautunreinheit. Gerade bei neueren Smartphones mit immer besserer Auflösung kann das passieren. Allerdings wollen Sie auch nicht zu weit weg von der Kamera sein, da sonst nicht alle Muskeln perfekt zur Geltung kommen.

Seien Sie natürlich

Falls Sie regelmäßig Selfies in den sozialen Medien posten: Achten Sie darauf, verschiedene Posen und Orte zu wählen. Schließlich wollen Sie Ihre Fans ja nicht langweilen. Und vor allem: Seien Sie natürlich, ansonsten sehen Ihre Bilder gestellt aus. "Auf Selfies leg ich immer ein nettes Lächeln auf. Das kommt einfach sympathischer rüber", empfiehlt Laaß.

Die schlimmsten Fehler

Absolute No-Gos: "Toilettenselfies" oder Fotos in der Umkleide. Aber auch übertriebene Nachbearbeitung stört. Laaß: "Manche legen mehrere Filter über ein Foto oder regulieren die Schärfe extrem." Ihre Fans und Follower merken so etwas spätestens, wenn man sich im wahren Leben trifft. Also Fotos am besten so natürlich wie möglich belassen. Außerdem: Niemals von zu weit unten fotografieren. Da entsteht schnell ein Doppelkinn, wo eigentlich keines ist.

 

Bei diesem Bild wurde leider einiges falsch gemacht: in den Spiegel fotografiert, schlechte Lichtverhältnisse und ein fehlendes Lächeln:


 

Noch ein Beispiel dafür, wie es nicht geht. Der Kopf ist abgeschnitten, im Hintergrund ist eine Person und wir sind im Waschraum:


 

Geschmackssache: Grimassen machen


 

Natürliche Ausstrahlung. Experte Maurice Laass zeigt, wie's geht:


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