Edle Jacke: Das perfekte Sakko

Sollte perfekt sitzen: das Sakko
Sakkos gibt es in verschiedenen, klassischen Formen

Sakkos sollten sorgfältig ausgewählt werden, dann steht einer langen Freundschaft nichts mehr im Weg, hier die vier wichtigsten Sakko-Formen

Das Einknopfsakko bietet einen schnittigen, formalen Look. Durch den tief angesetzten Knopf ergibt sich ein langes, schmales Revers, das sich perfekt für schmale und sportliche Männer eignet. Dazu kombiniert man ein Hemd mit schmalem Kragen und eine schmale Krawatte mit einfachem Windos-Knoten. Als Farben fürs Einknopfsakko eignen sich besonders gut: Schwarz, Anthrazit, Hellgrau, Marine-Blau oder Dunkelgrün.

Das Zweiknopfsakko ist in den meisten Fälle die richtige Wahl, weil es ist weder zu modisch, noch zu bieder daher kommt. Darum eignet es sich sehr gut fürs Büro und ebenso für das anschließende Business-Dinner. Geschlossen bleibt immer der obere von den beiden Knöpfen. Vor dem Hinsetzen sollten Sie den Knopf unbedingt öffnen. Dazu passen Hemden mit verschiedenen Kragenformen, zum Beispiel Haifischkragen, oder Kent-Kragen. Button-down-Kragen. Als Krawattenknoten passen sowohl der einfache, alsauch der doppelte Windsor-Knoten. Optimale Farben für das Zweiknopf-Sakko sind: Schwarz, Dunkelblau,Hell- und Dunkelgrau.

Die drei Knöpfe des Dreiknopfsakkos verkürzen auf natürliche Weise die Länge und Breite des Revers und lassen dieses besonders symmetrisch erscheinen. Darum ist die Wahl der richtigen Kragenform besonders wichtig. Am besten Sie kombinieren im Geschäft verschiedene Formen durch. Auch der Krawatte kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte mit Bedacht geknotet werden, passend zur Kragenform und zu Muster und Beschaffenheit der Krawatte. Beim Dreiknopfsakko werden der obere und der mittlere Knopf geschlossen, der untere bleibt immer offen. Farblich eignen sich für Dreiknopfsakkos besonders gut: Schwarz, Anthratit, Hellgrau, Marine-Blau.

Kein Sakko wirkt so seriös wie ein Zweireiher (auch Doppelreiher genannt). Zum Glück haben die aktuellen Modelle mit den überbreiten Varianten unserer Väter nichts mehr zu tun. Derzeit sind sportlich, taillierte Schnitte angesagt. Typisch und namensgebend für den Zweireiher sind die beiden parallel verlaufenden Knopfreihen. Das Sakko endet idealer Weise knapp unterhalb der Gürtellinie. Die wichtigste Regel beim Zweireiher: Alle Köpfe bleiben immer geschlossen. Ausnahmsweise darf der untere Knopf außen offen bleiben. Diese Regel gilt auch fürs Sitzen!. Zum Zweireiher passt neben Hemd plus Krawatte auch sehr gut ein Rollkragenpullover aus feinem Strick. Auch beim Zweireiher sollten Sie auf klassische Farben setzen, wie Hellgrau, Anthrazit, Marine-Blau, Dunkelgrün.

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