Kaufberatung Zelt: Das perfekte Zelt für Ihr Outdoor-Erlebnis

Mit dem Zelt die freie Natur genießen
Mit dem passenden Zelt in die Natur

Naturburschen, Väter und Entdecker aufgepasst: Wir sagen Ihnen, welches Zelt am besten für Ihren Outdoor-Urlaub geeignet ist. Plus: Darauf müssen Sie beim Zeltkauf achten

Wer die Natur richtig genießen will, braucht kein luxuriöses Hotelzimmer. Für einen richtigen Outdoor-Trip benötigen Sie ein Zelt. Allerdings gibt es vermutlich mehr Zelttypen als Outdoor-Läden. Zelte unterscheiden sich vor allem in Qualität und Preis. "Qualitätsunterschiede hängen stark mit Preissprüngen zusammen. Für mehr Geld gibt es auch hochwertigere Materialien, wie etwa Polyester- oder Silikonbeschichtung und Aluminiumgestänge", erklärt Ralf Stefan Beppler, Outdoor-Fachjournalist aus Schwabmünchen. Ansonsten unterscheiden sich Zelte in Form und Funktionalität für das jeweilige Einsatzziel. Wir stellen Ihnen in Kürze die wichtigsten Zelttypen vor und erklären, worauf Sie beim Kauf achten sollen.

1. Zelte für Abenteurer und Familien
Viel Raum bei wenig Gewicht sind die wichtigsten Argumente, die für ein Tunnelzelt sprechen. Das schlauchförmige Tunnelzelt gibt's in vielen Größen, ist einfach aufzubauen und bietet jedem Abenteurer und Familienvater großräumige Schlafmöglichkeiten, ohne viel Ballast mit sich herumschleppen zu müssen. Einziges Manko: Auch bei wenig Wind muss das Zelt aufwendig abgespannt werden.

2. Zelte für Einsteiger und Festivalbesucher
Das Kuppelzelt ist ein unkomplizierter Allrounder: einfach aufzubauen und auch ohne abgespannt zu werden windstabil. Es eignet sich daher auch ideal für Festivalbesucher. Zu beachten: Kuppelzelte sind meist nicht großräumiger als Tunnelzelte, wiegen aber mehr, so unser Experte.

3. Zelte für Extremcamper
Ein geodätisches Zelt ist auch bei Wind und schlechtem Wetter stabil und zuverlässig. Hier kreuzen sich mehr Gestängebögen als beim klassischen Kuppelzelt, was deutlich mehr Eigen- und Windstabilität bietet. Kein Zelt schützt Sie bei Wind und Regen besser! Allerdings wiegen geodätische Zelte mehr als andere Typen, was bei längeren Touren stören könnte.

4. Unterschlupf für Naturburschen
Wozu überhaupt ein Zelt? Bei guten Wetterbedingungen genügt Ihnen ein Biwaksack. Sie sind vor Nieselregen und windigen Nächten weitgehend geschützt und können vor dem Einschlafen in einem 1- oder 2-Mann Sack den Sternenhimmel genießen.

Darauf sollten Sie beim Zeltkauf achten:

Das Material Experte Beppler empfiehlt ein wasserdichtes Zelt:„In unseren Breiten können Sie nicht davon ausgehen, dass es immer trocken bleibt." Finger weg von mit Aluminium beschichteten Zelten. "Diese sind schwerer und innen dunkel, auch bei strahlendem Sonnenschein", erklärt Beppler. Hochwertig ist ein Material aus Silikon oder Polyester/Ripstop Polyester mit Polyurethan (PU). Das ist besonders UV-beständig und langlebig. Achten Sie außerdem auf sauber geklebte Nähte.

Individuelle Anforderungen
Qualität: Ihr Zelt muss auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sein. Deshalb sollten Sie sich fragen, was Ihr ideales Zelt mitbringen und aushalten muss. Wenn Sie es häufig bei Wind und Wetter nutzen möchten, sollten Sie mehr Geld investieren. Denn beim Zeltkauf wird für mehr Geld auch deutlich bessere Qualität geboten, beispielsweise besser verarbeitete Nähte.

Gewicht: Müssen Sie das Zelt lange selbst transportieren oder fahren Sie nur mit dem Auto? Spielt das Gewicht eine große Rolle, dann sind die so genannten Leichtzelte, vor allem als Tunnelzelte, die beste Wahl.

Schnelligkeit: Insbesondere für Zelt-Einsteiger ist ein kurzer und unkomplizierter Aufbau wichtig, diese bieten vor allem Kuppelzelte, so Experte Beppler.

Komfort: Planen Sie, viel Zeit im Zelt zu verbringen? Dann achten Sie auf zusätzlichen Komfort. Zwei Eingänge, eine oder mehrere Apsiden (Vorräume), Fenster und eine angenehme Sitz- oder Stehhöhe sorgen für mehr Wohlfühlatmosphäre beim Dauerzelten.

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