Achselduft: Das richtige Deo

Riecht's. ist's aus
Aluminium verstopft die Schweißporen

Welche Deos Sie benutzen, ist in erster Linie Geschmackssache

Es gibt sie als Cremes, Sprays und Roll-ons (siehe folgende Seiten). Viele enthalten Stoffe wie Salbei, Ecchinacea, Lavendel oder Alkohol, die das Bakterienwachstum hemmen sollen. Doch die effektivste Maßnahme ist, sich die Achselhaare abzurasieren oder zumindest zu kürzen. Je weniger Fläche ge­ruchsbilden­de Bakte­rien zur Verfügung ha­ben, desto ge­ringer ist ihre Vermehrungs­rate – man müffelt nicht so schnell.

Im Laufe eines Tages noch einmal Deo nachzulegen, ist übrigens nur sinnvoll, wenn Sie die Achseln mit einem feuchten Tuch vorher kräftig abreiben. Sonst würden Sie üble Gerüche nur leicht überdecken. Finden Sie Aluminiumchlorid oder Alu­mi­­ni­um­chloralhydrat unter den Inhaltsstoffen, halten Sie streng genommen kein Deo in den Händen, sondern ein Antitranspirant – also ein Produkt, das die Schweißbildung vermindert.

Zum Reiben: Cremes & Kristalle
1: Deodorant-Stick von Vichy Homme: für empfindliche Haut, mit Oligo-Zink – zieht Schweißdrüsen zusammen, wirkt wundheilend (um 8 Euro); 2: Blenheim Bouquet von Penhaligon’s: mild, für empfindliche Haut (um 23 Euro); 3: Kristall-Deo von Alva: Stein aus Alaun-Kristall hemmt Geruchsbakterien, ohne Poren zu verkleben (um 9 Euro); 4: Superbly Efficient von Kiehl’s: mit Hamamelis und Aluminiumchlorhydrat (um 15 Euro); 5: Déo Confort 24 h von Lancôme Homme: alkoholfrei, gegen Nässe und Geruch (um 16 Euro)

„Das Aluminium verstopft die Schweißporen ein wenig“, erläutert Schick. „Wer aber stark schwitzt, kommt mit herkömmlichen Produkten nicht aus. Er sollte sich in der Apotheke eine effekti­ve­re Lösung mischen lassen.“ Die reizt allerdings auch die Haut stärker, so dass man mit der Kon­zentration mitunter etwas herumprobie­ren muss. Schick: „Als ein guter Kompromiss hat sich fol­­gende Mischung herausgestellt: 20 Prozent Aluminiumchlorid-Hexahydrat, zwei Prozent Glycerin, der Rest 70-prozentiger Al­kohol.“

Diese Lösung, die Sie auch ohne Rezept bekommen, müssen Sie eine Woche lang jeden Abend dünn unter den Achseln auftragen (al­tes T-Shirt an­ziehen, das Zeug färbt), anschließend nur noch zwei bis dreimal wöchentlich. Morgens normal duschen, die Haut eincremen und ein normales Deo benutzen. Schick: „Um beurteilen zu kön­nen, ob die Lösung wirkt, muss man sie min­des­tens zwei Monate lang konsequent anwenden."

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