3D-Sex: Virtual Reality – so lieben wir uns in Zukunft

Virtual Reality Pron: So reagieren Männer auf Ihren ersten Virtual Reality-Erotikstreifen
So reagieren Männer auf Ihren ersten Virtual Reality-Erotikstreifen

Sexrevolution oder nur technische Spielerei? Virtuelle Pornos sollen Sie näher ans Geschehen bringen als je zuvor. 3 Testgucker berichten

Ein Porno so real, als hätten Sie echten Sex? Klingt eher wie ein Traum. Ist aber keiner mehr: Im 3-D-Porno schlüpfen Sie per Virtual-Reality-Headset in eine fremde Rolle und agieren im First-Person-View quasi direkt mit den Pornodarstellern. Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Wir ließen 3 Testpersonen, die gern Pornos schauen, in verfilmte Fantasien abtauchen.

1. Testperson: Peter K., 30 Jahre

Der Informatikstudent steht auf Pornos mit schönen Frauen. Er hat mit VR-Brillen schon beim Gamen Erfahrungen gemacht. Seine Erwartung an den 3-D-Sex: „Mittendrin statt nur dabei sein.“Der Informatikstudent steht auf Pornos mit schönen Frauen. Er hat mit VR-Brillen schon beim Gamen Erfahrungen gemacht. Seine Erwartung an den 3-D-Sex: „Mittendrin statt nur dabei sein.“

„Vor einer Party am Wochenende noch rasch einen Porno reinziehen? Klar, das mache ich öfter! Mit der VR-Brille aber eher nicht — die macht mir ja total die Frisur kaputt. Damit das Ding nicht rutscht, trage ich zu den seitlichen Bändern auch eine Art Bügel über dem Kopf. Dennoch sieht die Brille echt abgefahren aus. Ich verwandle mich mal eben in einen Helden aus einer Science-Fiction-Serie der 90er, sagt zumindest meine Mitbewohnerin. Ich selbst kann nichts mehr sehen, sobald ich das Ding auf den Augen habe. Aber das ist ganz geil, denn so bin ich voll im Geschehen, und falls ein Mitbewohner ohne anzuklopfen eintritt, kriegt er nicht mit, was ich mir da gerade anschaue — es sei denn, ich sitze ohne Hose da. Chips, Bier und Taschentücher platziere ich aber besser in Reichweite, sonst müsste ich die Brille zwischendrin abnehmen, und das will ich nicht. So, jetzt aber los.

Wow, dieses 360-Grad-Feeling ist schon echt klasse! Ich weiß nur noch nicht, wo ich hingucken soll. Warte, ich höre Schritte. Oh, mein Gott, da ist sie! Krass, ist die groß! Jetzt kommt sie mir ganz nah, ihr Gesicht ist quasi in meinem drin. Aaah! Das ist mir doch ’ne Nummer zu nah. Moment, jetzt haut sie ab. Wo geht sie hin? Ach so, sie holt das Gleitgel. Krasse Wohnung! Jetzt setzt sie sich mit dem Rücken zu mir auf mich. Wow, ich habe ihren riesengroßen Hintern im Gesicht! Ist mir aber etwas zu groß. Ich kann zwar zur Seite gucken, aber ich will ja was sehen. Wenn ich runtergucke, sehe ich auf meine Beine. Wie ein Stück Fleisch liege ich da. Ich will meine Hände bewegen. Mist, geht nicht. Okay, der Film heißt ,Special Gift‘, ich soll das alles also nur genießen. Aber wie denn, bei diesen enormen Dimensionen? Das überfordert mich. Sie wirkt einfach wie eine 3-Meter-Frau. Jetzt kniet sie sich vor mir hin. Mein Penis — oder der Penis des Mannes, in dessen Rolle ich hier geschlüpft bin — steht definitiv im Vordergrund. Ich finde ja, dass schon bei normalen Pornos viel zu viel Penis zu sehen ist. Na klar, das ist hier ein Blowjob-Tape, aber das Lutschen an einem fremden Schwanz brauche ich nicht unbedingt in 3-D. Außerdem quatscht sie die ganze Zeit über. Ich wechsle mal den Film. Zurück ins Hauptmenü. Mit diesem Trackpad an der Seite von der Brille hin und her zu switchen, ist echt simpel.

Pornos der Zukunft: Nur Sex ist echter
Der Porno der Zukunft: Nur Sex ist echter

Vielleicht darf ich bei einem anderen Film ja mal interagieren, ich habe vorsichtshalber schon mal ein paar runtergeladen. Ich nehme „Victoria And Me“. Läuft. Also, diese Isolation von der Außenwelt, das macht schon Spaß. Da vergisst du auch mal, dass die Bude nicht aufgeräumt ist. Aber die Brille drückt etwas, ich schwitze drunter. Endlich Nippel! Oh, nein, zu viel. Überall Brüste! Aber ihre blauen Augen sind schon der Hammer. Wenn sie mich direkt ansieht und mich anspricht, macht das schon geil und ist verdammt intim. Jetzt fasst sie mir an den Oberschenkel. Ich fühle mich tatsächlich, als wäre ich der Typ, der da liegt. Aber mit diesem Penis kann ich mich nicht identifizieren. Mal vorspulen. Nö, sie ist einfach zu nah vor mir. Sie reitet mich, aber das ist jetzt, ehrlich gesagt, langweilig. Jetzt schleudern mir ihre Brüste ins Gesicht. Na toll, auch hier kann ich nichts machen, so wie bei dem anderen Film. Ich — also: Er sitzt nur rum. Wäre toll, wenn ich mich im Raum bewegen könnte. Oder wenn man sogar eine Sprachsteuerung hätte. Okay, wir kommen jetzt also in Richtung Cumshot, und ich sitze, klar, immer noch. Jetzt hat sie mir auf mein Glied gesabbert. Das finde ich persönlich ja ziemlich ekelhaft — das muss ich jetzt nicht auch noch so groß sehen. Na endlich! Oh — mein — Gott! Es ist überall auf ihrem Gesicht!“

Mein Fazit: „Das ist schon ganz geil, hat aber noch Potenzial. Ich muss jedoch nicht immer beteiligt sein. Mir reicht es oft, einfach bloß zuzuschauen. Sie muss mich nicht zwingend reiten oder so. Wäre toll, wenn man Räume betreten, also zum Beispiel einen Swingerclub besuchen könnte. Auf diesem Entwicklungsstand sind VR-Filmchen für mich keine Alternative zu normalen Pornos. Wenn ich Sexfilme gucke, will ich eher die schnelle und unkomplizierte Variante und keine, nach der ich mir erst mal die Haare neu frisieren muss.“

Das virtuelle Wohnzimmer

 

Die erste VR-Brille mit Headtracking in den 90ern war ein klobiges, unbezahlbares Ungetüm. Jetzt halten die Brillen Einzug in die eigenen 4 Wände: Virtueller Sex ist heute in den Wohnzimmern angekommen, so wie der Dildo im Nachttisch. Wird diese Entwicklung auch in der Zukunft voranschreiten? Wird virtuell zu real – und die Bordelle werden digital.

A propos Realität: Wir haben unsere Tester bei Ihren virtuellen Abenteuern gefilmt. Sie finden die Clips unter www.MensHealth.de/vrtest

2. Testperson: Lara G., 25 Jahre

Die Studentin der Kulturwissenschaften mag Amateurpornos ohne viel Schnickschnack. Von der Sicht aus der Ich-Perspektive erhofft sie sich ein noch authentischeres Erlebnis.

„Also, diese Technik verwirrt mich ja schon mal. Ich muss erst einen Player installieren und dann die Filme laden, und meine Kreditkarte soll ich auch belasten. Normalerweise wäre ich da schon raus. Aber vielleicht ist das Erlebnis ja so genial, dass ich das später mal in Kauf nehme. Aber warum sind auf dieser Pornoseite so wenig Filme aus der weiblichen Perspektive? Das mag ich schon mal nicht. Na gut, dieser hier soll aus der Sicht einer Frau sein, den nehme ich. Brille auf. Ganz schön klobig, das Ding. Was ich aber toll finde: Ich kann es ohne meine normale Brille tragen, weil ich die Sehstärke oben an diesem Rad einstellen kann. Es geht los. Ich werde in ein Schlafzimmer transportiert. Oh, schade, sie ist brünett, hat monströs lange Fingernägel. Ich stehe eher auf Blondinen und möglichst pur, ohne Tattoos. Aber das mag ja am Film liegen. Sie stöhnt die ganze Zeit, fasst sich aber gar nicht an. Also, irgendwie eiert sie die ganze Zeit rum, labert und labert. Oh, wow, okay, jetzt hat sie ihren Slip ausgezogen! Den schwenkt sie jetzt die ganze Zeit vor meiner Nase rum. Bis auf die Strapse ist sie nackt. Sie redet mir ein bisschen zu viel. Oh, jetzt holt sie Öl — das ist ja verrückt! Sie leckt an ihrem Dildo. Also, das ist schon sehr detailreich und wirkt real, aber unterscheidet sich für mich doch wenig von normalem Cam-Sex. Außerdem bin ich hier kein Mensch, sondern — ein Laptop! Was soll das denn? Sie räkelt sich vor mir. Oh, bitte nein! Ihre High Heels kommen mir gefährlich nahe. Nein, ich will kein Laptop sein, das macht mich so gar nicht heiß. Dabei hab ich die Filme doch extra nach dem ,female point of view‘ angewählt. Ein anderer Film muss her — aus, zurück zur Liste.

mit der VR-Brille kommen Sie den Darstellern so nah wie nie
mit der VR-Brille kommen Sie den Darstellern so nah wie nie

Okay, ,Gameplay‘ klingt doch gut. Na ja, jetzt bin ich ein Mann, dafür sind hier zwei Frauen. Das ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Ich halte ein Gamepad in der Hand und spiele „FIFA“: Real Madrid gegen FC Barcelona. Das finde ich sehr stereotyp, nur für Männer gemacht. Wow, das Setting ist allerdings echt toll! Das sieht aus wie das Haus von den Kardashians. Da man sonst nichts sieht, wirkt das sehr echt. Aber na ja, der Porno ist inhaltlich nicht viel besser als andere für Männer gemachte. Hier ist jeder tätowiert, gepierct oder hat Krallen wie ein Adler. Warum, um Himmels willen, lassen die Mädels ihre Schuhe an? Und dazu auch noch so hässliche! Na gut, immerhin, wenn die eine mir so in die Augen guckt, das gefällt mir. Aber die Köpfe haben alle so eine unrealistische Dimension — das macht alles wieder kaputt. Oh, auf ihren Brüsten steht ,Akkuladung niedrig‘. Ach, Mann! Runter mit dem Ding! Habe ich jetzt Abdrücke wie von einer Schwimmbrille? Fühlt sich jedenfalls so an. Hui, mir ist ganz schön schwummerig!“

Mein Fazit: „Also, für mich ist das nichts. Wenn es mehr sinnliche Filme speziell für Frauen gäbe, würde ich es wohl noch einmal ausprobieren. So ist mir das allerdings zu unausgereift. Ich habe genug Fantasie, dass ein normaler Porno reicht. Für Männer kann das sicher geil sein. Ob ich meinen Freund diesen Porno gucken lassen würde? Ehrlich gesagt: Es wäre mir lieber, wenn er normale Pornos schaut. Das kostet dann kein Geld. Und diese First-Person-View-Filmchen sind eben doch realistischer. Wenn ihm da so eine Tante ganz tief in die Augen guckt, das muss nicht sein.“

3. Testperson: Marten L., 22 Jahre

Der Halbspanier mag Gay-Pornos, bei Hetero- Filmen guckt er nur auf den Typen. Ihm gefallen geile Rollenspiele, hart und soft im Wechsel.

„Ich liege schon da, jetzt kommt der Typ rein. Oh, der grinst mich aber schön an. Aha, jetzt fasst er mir auch gleich in den Schritt, schön. Jetzt flüstert er mir was ins Ohr. Aber in die falsche Seite. Okay, ich muss den Kopfhörer drehen. Moment. Oh, jetzt besteigt er mich quasi, ist aber noch in Klamotten. Ah, doch, nun zieht er sein Hemd aus. Ja, hallo! Ich kann quasi sein Sixpack anfassen. So nah kommt man im Porno normalerweise keinem. Er hat Tattoos, sehr schön! Jetzt fasst er mich am Oberschenkel an. Ich habe echt das Gefühl, ich weiß, wo seine Hände gerade sind. Das ist schon spannend. Jetzt zwinkert er mich an! Dieses First-Person-View ist doch komplett anders. Sehr viel Augenkontakt, ungewohnt. Sonst bist du ja nicht involviert. Jetzt zieht er die Hose aus und … yes, er ist steif! Er sagt mir, ich soll die Schnauze halten. Jetzt wird es echt spaßig. Er hat seinen Kopf zwischen meinen Beinen. Ich bewege mich mit, habe schon das Gefühl, ich sitze nicht nur starr da. Oh, hallo, jetzt fasst er mich am Penis an. Dass ich so angeguckt werde, während er aktiv ist, ist viel ansprechender als im normalen Porno. Spannende Techniken hat er drauf — immer was anderes, beeindruckend! Jetzt schüttelt er mich. Oh, ich komme, glaube ich. Och nö, jetzt hat er mich wieder abgebremst, kommt mir aber wieder gefährlich nahe, ich habe ihn gerade mächtig vor mir. Mein Gefühl: Ich bin zu nah am Porno, dieser Penis ist in meinem Gesicht. Ich fühle mich erschlagen. Und einen gierigen Blick hat er drauf, meine Herren! Er beißt sich auf die Lippe, kriegt schon Adern auf der Stirn. Ich weiß gar nicht, wo ich hingucken soll. Das klatscht auch so richtig. Für mich die Königsfrage: ob er auf mir kommt? Er will kommen, schüttelt am Baum. Immer mehr. Er bringt es jetzt zu Ende. Sagenhaft! Er fragt mich noch freundlich, wie ich es denn fand. Ich lache sogar — also: mein Film-Ich. Dann geht er duschen und lässt mich liegen.“

Mein Fazit: „Das ist schon ziemlich gut. Ob ich so nah sehen möchte, wie jemandem was reingerammt wird, weiß ich jetzt nicht. Der Augenkontakt ist sehr intim und macht mich an. Ich habe das Gefühl, dass ich total dabei bin. Schöne Ergänzung zu normalen Pornos. Ich empfehle, sich solche Filme im Liegen anzugucken, dann kann man sich noch eher mit der Rolle, die man spielt, identifizieren.“

Brillen für die Dritte Dimension

Diese 3 Geräte lassen Ihnen in jeder Hinsicht das Geschehen nahekommen.

1. Für Einsteiger

Cardboard, das mobile Headset von Google, ist ein Bastelbogen aus Pappe. In die fertige Box setzen Sie Ihr Smartphone ein, dessen Sensoren dann genutzt werden. www.google.com, ab zirka 5 Euro

2. Für Gelegenheitsnutzer

Samsung entwickelte mit der Gear VR die erste mobile VR-Brille für die Massen. Sie ist kompatibel mit den 3 Samsung-Galaxy-Modellen S6 sowie S6 edge und S6 edge+. www.samsung.com, um 100 Euro

3. Für Liebhaber

Die Rift von Oculus ist so etwas das iPhone unter den VR-Brillen. Der Vorreiter in diesem Segment erfordert allerdings einen PC mit sehr leistungsstarker Grafikkarte. www.oculus.com, um 700 Euro

Men’s Health wird 20 Jahre alt, Women‘s Health 5! Zur gemeinsamen Feier können Sie täglich abräumen: In unserem Jubiläumskalender öffnet sich täglich ein Türchen mit tollen Gewinnen – vom Fitness-Outfit bis zum Shopping-Gutschein ist alles dabei. Am besten gleich zum Kalendergewinnspiel gehen, mitmachen – und mit etwas Glück gewinnen! Hier geht’s zum Geburtstagskalender!
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