Durchblick bewahren: Das Technik-Lexikon

Gewusst wie: Er kennt sich aus mit der Technik
Wer Technik genießen will, muss sich schlau machen

HDMI, Blu-ray, WLAN – Wir erklären die wichtigsten Technik-Begriffe und Abkürzungen

100 Hertz-Technologie: Verdoppelung der sonst beim Fernsehen üblichen 50 Hertz Bildwechselqualität. Ergebnis: Flimmerfreies Fernsehen

720p: 720p ist ein Videoformat für HDTV. Es steht abgekürzt für 720 Bildzeilen progressiv, die nacheinander ohne Zeilensprung (daher progressiv) auf dem Bildschirm abgebildet werden 1080i: Auch 1080i ist ein Videoformat für HDTV. Hier werden 1080 Bildzeilen allerdings interlaced (also verschachtelt im Zeilensprung-Verfahren) auf dem Bildschirm dargestellt

Access Point: Der Zugangspunkt oder auch Access-Point ist die Basisstation in einem drahtlosen Netzwerk (WLAN)

AVI:Audio Video Interleave ist ein von Microsoft entwickeltes Format, das Audio- und Videodaten miteinander verzahnt. Damit ist AVI eine einheitliche Lösung für die Wiedergabe kurzer Videoclips

BD-Live: Ein neuartiges Feature aktueller Blu-ray-Player. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie sich Zusatzinformationen wie z.B. Trailer über das Internet herunterladen. Voraussetzung: Ein LAN- oder Ethernetanschluss und ausreichend Speicherkapazität

Bluetooth: Entwickelt für die Funkvernetzung von Geräten über kurze Distanz. Positiv: Bluetooth-fähige Geräte erkennen sich automatisch untereinander und stellen eine Netzwerkverbindung her. Eines der Geräte wird dabei automatisch zum Server und organisiert den Funkverkehr. Auf einer Trägerfrequenz von rund 2,4 GHz werden die Daten zwischen den Geräten übermittelt. Die maximale Datenrate liegt bei 750 kBit/s. Kosten entstehen dabei nicht. Nachteil: Die Reichweite ist (noch) auf ca. 10 Meter begrenzt. Außerdem kann prinzipiell jedes Gerät in Reichweite die versendeten Daten empfangen

Blu-ray: Der Name Blu-ray bedeutet übersetzt so viel wie blauer Lichtstrahl und bezieht sich auf den violett-bläulichen Laser, der bei dieser Technik zur Verwendung kommt. Dieses Laserlicht mit Wellenlängen oberhalb von 400 Nanometern wird sowohl bei der HD-DVD als auch der Blu-ray Disc verwendet. Vorteil gegenüber dem roten Laser der DVD: Kürzere Wellenlänge- so lassen sich Daten bis zu viermal dichter aneinander packen als bei einer herkömmlichen DVD

Blu-ray-Disc: Die Blu-ray-Disc ist ein digitales optisches Speichermedium. Zur Zeit gibt es die Disc in drei Varianten. Die BD-Rom ist als einfachste Version der Blu-ray-Disc einfach nur lesbar. Hingegen ist die BD-R einmal beschreibbar. Wiederbeschreibbar ist die BD-RE. Speicherkapazität: Discs mit einer Datenschicht speichern rund 25 GB, zweilagige Discs rund 50 GB

Blu-ray Profile: Bezeichnet einen Standard für Blu-ray-Discs, den neu auf den Markt kommende Blu-ray-Geräte unterstützen müssen. 3 Standards sind bis heute bekannt: Das Profil 1.0 ist das älteste und enthält lediglich die Grundfunktionen wie z.B. die Abspielbarkeit von Blu-ray-Discs. Das Profil 1.1 fordert einen lokalen Speicher von mindestens 256 MB. Mit dem Profil 2.0 werden die Geräte unter anderem um BD-Live ergänzt

DLNA: Die Digital Living Network Alliance (DLNA) ist eine Vereinigung von Computer- und Konsumergeräte-Herstellern und Mobilkommunikationsfirmen. Sie fördert die drahtgebundene und drahtlose Kommunikation von Personal Computern, Konsumer-Elektronik und Mobilgeräten im Privatbereich. Ziel der DLNA ist es, die Nutzung digitaler Medien wie Fotos, Musik, und Filme im ganzen Haus zu ermöglichen

Dolby Digital: Hinter der Bezeichnung b:DRM (Digital Rights Management): DRM steht für Digitale Rechteverwaltung. Dahinter steckt ein Verfahren, dass die Nutzung und Verbreitung digitaler Medien kontrollieren soll. Hintergrund: Digitale Daten können Sie heute ohne jeden Qualitätsverlust und ohne großen Aufwand kopieren. Allerdings haben Urheber und Verwerter damit oft ein Problem. Sie wünschen, sowohl Verbreitung als auch Verwendung ihres geistigen Eigentums auch nach der Weitergabe zu kontrollieren oder zu beschränken. Das Digital Rights Management kommt hier zur Geltung. Es ermöglicht die Verwendung von Daten nur im Rahmen der von den jeweiligen Rechteinhabern vorgegebenen Lizenz

DVB:Digital Video Broadcasting ist ein standardisiertes Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten durch digitale Technik. Der Vorteil liegt vor allem in einer Datenkompression (MPEG-2 und für HDTV vor allem H.264). Auf diese Weise können im Vergleich zur analogen Fernsehübertragung mehr Programme pro Sendekanal (Frequenz) übertragen werden. Je enger die Daten aneinander gepackt sind, desto mehr Programme können gleichzeitig auf einem Transponder (Satellit) übertragen werden. Nachteil: Die Qualität sinkt. Der Rechenaufwand steigt

DVB-S:Digital Video Broadcasting Satellite: Die Variante von DVB zur Übertragung via Satellit

DVB-C:DVB-C ist ein Kürzel für Digital Video Broadcasting Cable. Es handelt sich dabei um einen mit DVB-S kompatiblen Standard, der für die Übertragungvon digitaler Mehrwertdienste über Kabelanschluss verwendet wird

DVB-T: Gehört zur Familie des DVB-Standards. Dabei handelt es sich um einen Standard für terrestrisches (erdgebundenes) digitales Fernsehen, bzw. dessen Verbreitung

Ethernet: Protokoll für die Übertragung von Daten in lokalen Netzwerken

GPRS:General Packet Radio Service bedeutet allgemeiner paketorientierter Funkdienst. Dieser Übertragungsdienst kommt im Bereich des Mobilfunks zum Einsatz und überträgt Daten paketvermittelt auf Basis der GSM-Netze. Allerdings blockieren die Daten nicht einen kompletten GSM-Kanal. Stattdessen wird nur so viel belegt, wie auch gerade benötigt wird. Wenn Sie also den GPRS-Service mit Ihrem Mobiltelefon nutzen, zahlen Sie fairerweise statt nach Verbindungsdauer nur nach übertragenem Datenvolumen

GPS: Ist ein Satelliten-gestütztes Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung. Ursprünglich für das Militär gedacht kommt das Global Positioning System heute vor allem bei neuesten Handys und Smartphones zur Geltung

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