Action-Star-Training: Das Workout-Geheimnis des Godzilla-Bezwingers

Men's-Health-Covermodel Aaron Taylor Johnson im Interview
Aaron Taylor-Johnson beim Men's Health Cover-Shoot

Im aktuellen Kinohit „Godzilla“ nimmt Aaron Taylor-Johnson den Kampf gegen die Riesenechse auf. So hat er sich vorbereitet

Aaron Taylor-Johnson
Alter: 23 Jahre
Größe: 1,83 Meter
Gewicht: 86 Kilo
Wohnort: London
Karriere: Bekannt wurde Taylor-Johnson durch die Comic-Verfilmung „Kick-Ass“: 2010 spielte er darin einen schmächtigen Möchtegern-Superhelden. In der Fortsetzung, die letztes Jahr in den Kinos lief, war er schon deutlich muskulöser. Für die Neuauflage des US-Blockbusters „Godzilla“, die gerade angelaufen ist, hat er jetzt noch einmal zugelegt.

„Schwerere Hanteln sorgten bei mir für 7 Kilo mehr Muskeln“
„Für meinen Filmhit ,Kick-Ass 2‘ musste ich das erste Mal ernsthaft trainieren. Ich absolvierte damals aber vor allem Ausdauertraining und Workouts mit eher moderaten Gewichten. Im Vorfeld zu den „Godzilla“- Dreharbeiten musste ich härter trainieren, schließlich sollte ich in dem Action-Kracher einen Navy-Soldaten verkörpern, der gegen eines der mächtigsten Film-Monster überhaupt kämpft. So entwarf mein Trainer ein Programm, das sich vor allem auf den Oberkörper konzentrierte. Ich musste diesmal fast so hart trainieren wie die echten Navy-Jungs! Statt Laufrunden waren mehrmals die Woche Muskelaufbau-Übungen wie die unten gezeigten dran, mit maximal 12 Wiederholungen, aber hohen Gewichten. Das machte sich bemerkbar: Ich sprang von 79 auf 86 Kilo. Der Zuwachs war aber kein Fett, sondern reine Muskelmasse.“

 „Bergaufsprints  verbesserten  meine Ausdauer“ 
„In meiner Jugend habe ich viel Leichtathletik gemacht. Aber das bescherte mir noch lange keine überragende Fitness. Um meine Ausdauer zu verbessern, ziehe ich regelmäßig Bergaufsprints durch. Im Vergleich zu langen Laufrunden spart das Zeit. Bergaufsprints verpflichten zudem nicht nur die Beine, sondern den ganzen Körper – wenn man die Arme bewusst einsetzt.“

 „Zur Motivation sehe ich gern in den Spiegel“
„Wenn mir zum Training mal die Lust fehlt, gibt mir ein Blick in den Spiegel neue Motivation. Dann betrachte ich meinen Körper immer ganz genau und lege den Fokus auch auf die kleinsten Fortschritte. Doch diese Mini-Fortschritte sind nur ein Teil meiner Motivation. Auf der anderen Seite zeigt mir das Spiegelbild immer wieder auch gnadenlos auf, wo meine körperlichen Defizite liegen. Diese Erkenntnis treibt mich auch noch heute an. Der Effekt: Ich arbeite härter und gezielter an meinen Schwachstellen.“

„Yoga und viele Pancakes sind mein Ausgleich“
„Krafttraining alleine reicht nicht. Zusätzlich gehe ich regelmäßig zum Yoga. Das Dehnen der Muskulatur ergänzt mein Workout optimal. Ich trinke zudem mittlerweile nur noch selten Alkohol und achte auf meine Ernährung. Okay, da bin ich nicht ganz so stringent – ab und zu landen immer noch Pfannkuchen oder Donuts auf meinem Teller. Doch die Leckereien sehe ich ebenfalls als Ausgleich an – und gönne sie mir deshalb auch mit gutem Gewissen.“

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