Skurrile Benefiz-Show: Dauer-Masturbieren für einen guten Zweck

Erregte Tätigkeit für einen guten Zweck
Beim Masthurbaton wird es viele Höhepunkte geben

Die Engländer zeigen, wie man Wohlbefinden und Wohltätigkeit miteinander verbindet: Mit dem „Masturbathon“

Wer in England Anfang August mit sich selber spielt, tut dies für einen guten Zweck. „Masturbathon“ heißt ein nicht ganz unkomisches Ereignis, bei dem der Name Programm ist: Hunderte Männer und Frauen werden bei diesem Wettbewerb so lange Hand anlegen, wie sie können. Dabei spenden Sponsoren für jede Masturbations-Minute Geld an Einrichtungen, die gegen HIV kämpfen. Da liegt auch der Sinn der Sache: Das Ganze dient laut dem Londoner Zentrum für Sex und Kultur der AIDS-Aufkärung – Selbstbefriedigung quasi als Safer-Sex-Methode.

Besondere Preise gibt es für den Teilnehmer mit den meisten Orgasmen und den, der am längsten durchhält. Den Rekord für Dauer-Selbstbefriedigung zu knacken, dürfte harte Handarbeit werden: Er liegt bei 8,5 Stunden.

Die so genannte „Wank Week“ startet am fünften August und ist das erste Ereignis dieser Art in Europa. Im amerikanischen San Francisco gab es schon fünf Masturbations-Contests. Andrew MacKenzie vom Fernsehsender Channel-Four wurde für sein Vorhaben, das Event im Fernsehen zu zeigen, schon als „Chef-Pornograf“ beschimpft. Er verteidigt jedoch sein Konzept: „Masturbation ist etwas, das viele Menschen machen. Aber nur wenige reden darüber.“

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