Minus 26 Kilo: Dem Wanst den Marsch geblasen

Peter hat 26 Kilo abgenommen
Peter (25 Jahre; 1,85 m groß) speckte von 116 auf 90 Kilo ab und baute gleichzeitig ordentlich Muskeln auf

Trompetespielen machte unseren Leser träge. Dank dieser Schlank-Strategie geben bei ihm nun Sport und Ernährung den Ton an

Mit Übergewicht hatte Peter als Jugendlicher nichts zu tun, bis er mit 18 Jahren zum Militärmusikdienst kam. „Wir probten jeden Tag. Als Ausgleich ging man nicht laufen, sondern deftig essen – Tag für Tag“, so der 25-Jährige. 116 Kilo brachte Peter letztlich auf die Waage.  
1. Biken statt Busfahren
Vor etwa 2 Jahren ging sein innerer Alarm los. „Wenn man schon nach dem Schuhebinden außer Atem ist, wird es Zeit, etwas zu ändern.“ Zum Glück verkaufte einer seiner Trompetenkumpel damals ein Mountainbike. Für Peter ein Zeichen, sich nach 5 Jahren ohne Sport wieder zu bewegen. Er begann damit, die meisten Strecken im Alltag mit dem Rad zu erledigen. Allein dadurch purzelten Pfunde.
2. Medium Carb statt Low Carb
Da Peter schnell und viel abnehmen wollte, folgte er in den ersten 3 Monaten strikt der Low-Carb-Diät. Die Kohlenhydrate reduzierte er dabei auf maximal 50 Gramm pro Tag und nahm jeden Monat 5 Kilo ab. „Nach 15 Kilo baute ich bewusst komplexe Kohlenhydrate in mein Frühstück und Mittagessen ein, damit ich Power für den Tag hatte.“ Mit der Medium-Carb-Methode, bei der er täglich bis zu 150 Gramm Kohlenhydrate aufnehmen durfte, speckte er im folgenden halben Jahr weitere 13 Kilo ab. Peters neues Ziel: den Körperfett- Anteil noch um 3 bis 4 Prozent auf 10 Prozent senken und weitere Muskelmasse aufbauen.
3. Home-Gym statt Fitness-Studio
Um dahin zu kommen, setzt Peter voll auf  Bodyweight-Übungen. „Als ich las, dass man damit viele Muskeln gleichzeitig trainieren kann, ohne ins Studio zu müssen, wusste ich: Das ist mein Ding!“ 4-mal pro Woche trainiert Peter zu Hause mit seinem eigenen Körpergewicht. Neueste Errungenschaft fürs Home-Gym: eine Street-Workout-Station. Dort feilt er mit Klimmzügen und Dips an seinem Traumkörper. Inzwischen hat er sogar ein eigenes Trainingskonzept entwickelt – und möchte Sportwissenschaften studieren.

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