Kalorien sparen: Den Fett-Countdown stoppen

Erdnüsse sind Kalorienbomben
Molotow-Cocktail mit Zeitzünder: Meist getarnt mit harmloser Zitrone.

An Ihrem Kinn und Bauch tickt eine Fettbombe. Hier erfahren Sie, wie Sie den Zeitzünder entschärfen

ZEITBOMBEN

Zeitbomben sind besonders heimtückisch. Lange Zeit ahnt man nichts Böses, und wenn man das verräterische Ticken endlich bemerkt, weiß man nicht, ob man das blaue oder das rote Kabel durchtrennen soll. Das Resultat sind Explosionsschäden an Bauch und Kinn. So stoppen Sie den Countdown.

Zeitbombe 1: Tuc
Ein netter Abend mit Freunden, kleine Leckereien auf dem Tisch, alle greifen zu. Was Sie nicht wissen: Das Bauchspeck-Syndikat hat Hochexplosives in den Tuc-Keksen versteckt. Wenn Sie nur 100 Gramm essen (was der Hälfte einer Packung entspricht), dann schlägt das mit 500 Kalorien und ungefähr 25 Gramm Fett in Ihrem Körper ein.

So können Sie entkommen:
100 Gramm Salzstangen enthalten 75 Gramm Kohlenhydrate und nicht mal 1 Gramm Fett. Sie haben es nur mit 350 Kalorien zu tun. Vollkornkräcker stellen auch eine schmerzlose Variante mit ebenfalls 75 Gramm Kohlenhydraten, 3 Gramm Fett und 380 Kalorien dar.

Zeitbombe 2: Thousand-Islands-Soße
Sie erblicken voller Freude einen Kartoffelsalat mit einem roten Dressing. Harmlose Kartoffeln, denken Sie, und greifen zu! Reingefallen! Die Soße schlägt Sie nieder. 50 Gramm Thousand-Islands-Dressing liefern 18 Gramm Fett, Sie nehmen also bereits 22 bis 30 Prozent (60 bis 80 Gramm) Ihres Tagesbedarfs an Fett auf.

So können Sie entkommen:
Nehmen Sie italienisches Salatdressing. Bei 50 Gramm Dressing haben Sie mit ungefähr 3 Gramm Fett zu kämpfen. Eine gute Alternative ist die fettfreie Salatsoße (die gibt es auch als Fertigprodukt): etwas Essig, Wasser und Kräuter – Dressing schmeckt auch ohne Öl .

Zeitbombe 3: Obstsalat mit Sahne
Bunte Früchtchen mit weißen Häubchen – die reine Unschuld. Doch hinter dem kulinarischen Verführungsversuch steckt Al Capone. Denn die Vitaminbombe ist bis unter die Sahnespitze bewaffnet: bei einer Portion von 200 Gramm mit zirka 18 Gramm Fett. Erst lockt das Obst, dann schlägt die Sahne zu – ein Hinterhalt!

So können Sie entkommen:
Obstsalat mit 200 Gramm Magerquark oder Buttermilch enthält so gut wie kein Fett, sieht aber mindestens genauso lecker und unschuldig aus wie mit dem gefährlichen Sahnehäubchen. Diese Portion deckt außerdem bis zu 50 Prozent Ihres Vitamin-C-Bedarfs. Das macht kugelsicher.

Zeitbombe 4: Cola
Sie wollen noch Auto fahren, greifen (eigentlich vernünftig) lieber zur Flasche Cola als zum Bierchen. Doch die Entscheidung entpuppt sich schnell als Molotow-Cocktail mit Zeitzünder. Denn in 0,33 Liter Cola stecken 18 Gramm Zucker (das entspricht 200 Kalorien), und die Zuckermoleküle begünstigen Karies. Außerdem laufen Sie Gefahr, dass Sie nach mehreren Flaschen Cola über Ihren Kalorienbedarf hinausschießen und sich so äußerlich der Colaflaschenform angleichen. Und Ihrem Magen tun Sie mit der Blubberbrause auch keinen Gefallen.

So können Sie entkommen:
Sie brauchen den Geschmack von etwas Süßem? Dann probieren Sie Saftschorlen, vor allem Apfelsaftschorle. Sie enthält nur 3 Gramm Zucker, deckt aber gleichzeitig 10 Prozent Ihres Tagesbedarfs an Kalium. Das lässt Ihren Blutdruck sinken – und Sie brauchen ja ruhiges Blut, wenn Sie sich mit der Mafia anlegen.

Wenn es allein darum geht, den Durst zu löschen, dann versuchen Sie es doch mal mit Wasser. Das enthält genau null Kalorien pro Liter, ist damit also absolut hüftneutral – und die von der Mafia spülen Sie so gleich mit hinunter.

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