Leistungsfähigkeit: Denken schadet der Kondition

Nach geistigen Höchstleistungen ist Sport besonders anstrengend
Denkarbeit erschöpft das Gehirn und macht Sport besonders anstrengend

Denksport erschöpft nicht nur das Gehirn. Wer sich geistig verausgabt, macht beim Sport schneller schlapp

Anspruchsvolle geistige Tätigkeiten senken die körperliche Leistungsfähigkeit, so eine walisischen Studie. Schuld an dem Leistungseinbruch sei das Gehirn. Geistige Kraftakte senken im Gehirn die Toleranz für körperliche Anstrengung, vermuten die Forscher der University of Bangor. Sportliche Höchstleistungen seien dann nicht mehr möglich, da man sich schneller erschöpft fühle.

Die Wissenschaftler ließen die Studienteilnehmer an zwei Tagen einen Leistungstest absolvieren. Am ersten Tag schauten diese vor dem Konditionstraining einen 90-minütigen Dokumentarfilm. Am zweiten Tag mussten sie in der selben Zeit komplizierte Gedächtnistests absolvieren. Ergebnis: Die Teilnehmer empfanden den Konditionstest wesentlich anstrengender als am Vortag. Und das obwohl weder die körperlichen Voraussetzungen noch die Motivation der Teilnehmer schlechter waren als am Tag zuvor, erklärten die Forscher. Demnach brach die sportliche Leistungsfähigkeit im Schnitt um 15 Prozent ein.

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