Marathon-Streaming: Depressive schauen im Dauerstream

Wer depressiv ist, schaut Serien im Dauerstream
"Binge-Watching" macht Spaß, kann aber ein Anzeichen einer Erkrankung sein

Wer TV-Serien gerne in Marathonsitzungen durchschaut, könnte an einer psychischen Erkrankung leiden

Wer an Depressionen leidet, tendiert offenbar zu Marathonsitzungen vor dem Fernseher. US-Forscher der Universität Texas haben festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Fernsehverhalten und der psychischen Verfassung von Menschen gibt.

Personen, die unter einer depressiven Verstimmung leiden oder sich einsam fühlen, neigen demnach zu so genanntem "Binge-Watching", dem Schauen von TV-Serien im Dauerstream. Grund: Das kann helfen, von Gefühlen wie Einsamkeit oder Niedergeschlagenheit abzulenken, behaupten die Forscher. Die Wissenschaftler befragten für die Studie 316 Personen im Alter von 18 bis 29 Jahren.

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