Kater ade : Auf Ihr Wohl!

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Was ist gegen einen Gin Fizz einzuwenden? Und was passiert, wenn Ihr Gehirn GABA-Alarm schlägt? Die folgenden Tipps bringen Sie sicher durch den Abend

21.35 Uhr: Gin-Fizz-Verbot
Ein bis zwei Minuten muss der Barmann die Zutaten shaken, erst dann erhält ein Gin Fizz seine seidige Trübe und die leichte Schaumkrone. Lecker, denken Sie – aber brandgefährlich. „Abgesehen von der Injektion ist dies die effizienteste Methode, Alkohol schnell in die Blutbahn zu befördern“, so der britische Drogen-Experte Professor Nick Heather. Grund dafür sind winzige Luftblasen, die durchs Schütteln entstehen.

Wechseln Sie die Kneipe. Mal abgesehen davon, dass im nächsten Schuppen wieder neue Mädels auf Sie warten, verbrauchen Sie auf dem Weg dorthin einigen Sprit. Durch einen Fußmarsch von 34 Minuten Dauer (inklusive Schlangenlinien und Pinkelpausen) verbrennen Sie 210 Kalorien – das entspricht etwa einem großen Pils (0,5 Liter).

Während Sie ahnungslos Ihren dritten oder vierten Drink schlürfen, hat Ihr Gehirn genug und aktiviert das so genannte GABA-System. Diese Nervenzellen hemmen die Hirnfunktion, entfalten eine Wirkung wie Schlafmittel. Essen Sie schleunigst schwer verdauliche, komplexe Kohlenhydrate wie Reis oder Brot. Der Imbiss bremst die Alkoholaufnahme ins Blut.

23.10 Uhr: Den Tank füllen
Allerhöchste Zeit, Ihr Wasserreservoir aufzufüllen, sofern Sie es noch nicht getan haben. Ethanol hat eine diuretische Wirkung, beschleunigt also die Flüssigkeitsausscheidung durch die Nieren. Zu jedem Drink mit mehr als zwei Prozent Alk ordern Sie ab sofort ein großes Glas Mineralwasser.

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