Grundwissen: Der Anzug

Anzug-Know-How: das Grundwissen
Das kleine Einmaleins des Anzugs

Anzüge sind total angesagt. Damit Sie immer mitreden können gibt's hier die fünf wichtigsten Fakten zum Thema Anzug

1. Was ist ein Anzug?
Die Definition des Anzugs lautet: Jacke und Hose (manchmal auch Weste) aus ein un dem gleichen Stoff. Das ist seit gut 100 Jahren so. In den Jahrhunderten davor trugen die Männer meistens Jacken, Westen und Hosen aus verschiedenen Materialien.

2. Die Grundformen
Für die Anzugjacke kennen wir nur zwei Grundformen: Einreiher und Zweireiher. Der Einreiher hat meistens drei Knöpfe, von denen nur die oberen beiden geschlossen werden. Der Zweireiher kommt mit vier oder sechs Knöpfen daher, das obere Knopfpaar dient immer nur zur Zierde und nicht zum Zuknöpfen.

3. Schlitze
Die Optionen für die Jacke lauten: zwei Seitenschlitze, ein Mittelschlitz oder gar kein Einschnitt an der Rückseite. Beim Einreiher sind alle drei Variantn möglich, Zweireiher haben zwei Seitenschlitze oder schließen glatt ab.

4. Die Hose
Die Anzughose können wir mit oder ohne Bundfalte wählen, heutzutage meist mit Gürtelschlaufen, die verstellbare Bauchweite (durch Schnallen regulierbar) und Knöpfe für Hosenträger sind nicht sehr zeitgemäß. b man Bundfalten mag, ist Geschmackssache, ohne sieht die Anzughose aber nur an flachem Bauch gut aus.

5. Die Kombination
Wenn das Sakko aus einem anderen Stoff gemacht ist, als die Hose, sprechen wir von einer Kombination. Beispiel: Tweedjacke und Cordhose. Die Kombinationist ist eine Alternative zum Anzug, ersetzt ihn aber nicht, denn sie wirkt immer etwas legerer.

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