Das Eiweiss-Special: Der Mix macht’s

Kombinieren Sie Lebensmittel für bessere Wertigkeit
Kombinieren Sie verschiedene Lebensmittel

Schlau kombiniert und mit wenig Aufwand können Sie Ihren Eiweißbedarf decken

Einige Nahrungsmittel lassen sich zu regelrechten Eiweißbomben kombinieren: „Kartoffeln und Ei erreichen zusammen eine Biologische Wertigkeit von 143“, so Wagner. Andere Kombinationen ergänzen sich ebenfalls gut, weil sie dem menschlichen Eiweißprofil besonders nahe kommen:

  • Bohnen und Mais
  • Milch und Haferflocken
  • Reis und Sojabohnen
  • Bohnen und Hirse
  • Erbsen und Getreide

Die Nahrungsmittelpaare müssen nicht unbedingt gleichzeitig gegessen werden. Da aber kein Speicher im Körper verfügbar ist, genügt es nicht, alles nur am gleichen Tag zu essen. „Die Kombinationen sollten innerhalb von zwei bis drei Stunden im so genannten Aminosäurepool des Körpers zur Verfügung stehen“, rät Wagner. Wer also beispielsweise zum zweiten Frühstück ein Vollkornbrötchen isst und mittags Erbsen auf dem Teller hat, ist auch als Vegetarier gut versorgt.

Zentralorgan Leber

Aminosäuren geraten nach der Eiweißverdauung in Magen und Darm und dem Übergang der Eiweißbausteine vom Darm ins Blut in das Zentralorgan für den Proteinstoffwechsel, die Leber. Sie hält die Menge freier Aminosäuren konstant. Insgesamt kreisen etwa 45 Gramm freie Aminosäuren im Pool des Körpers. Davon sind etwa ein Gramm im Blutplasma, zwei bis vier Gramm in der Leber und 40 Gramm in der Muskulatur zu finden. Bei einem hohen Aminosäureangebot durch die Nahrung wird der Überschuss von der Leber zum größten Teil zu Harnstoff abgebaut, der über die Niere ausgeschieden wird.

Einige Kombinationsmöglichkeiten finden Sie hier:

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