Selbstversuch: Der Bauch-Weg-Test

Die Diät für Männer

Klappe aufreißen allein gilt nicht. Wir wollten beweisen, dass man abnehmen und gleichzeitig den Waschbrettbauch trainieren kann. Men’s-Health-Redakteur Markus Stenglein hat es probiert. Hier ist sein Erfahrungsbericht.

Am Anfang

Eigentlich war ich eine Verlegenheitslösung. Der Chefredakteur suchte einen Mann, der sich im Dienst von Men’s Health binnen sechs Wochen zur Traumfigur schindet. Bei der Frage, wer das machen könnte oder ob jemand Lust dazu hätte, wurde es still im Konferenzraum. Den Praktikanten konnten wir nicht zwingen, der war bloß noch für zwei Wochen bei uns. Meine liebe Kollegin ist kein Mann und der Chefredakteur hat nichts mehr, was er noch abnehmen könnte. Da fiel die Wahl auf mich, zumal ich unvorsichtigerweise einmal gesagt hatte, ich hätte einiges zu viel auf den Hüften und würde schon gern etwas davon loswerden. Hätte ich damals bloß meine Klappe gehalten. Der Chef sagte: „Markus, das schaffst Du schon.“ Der Rest der Truppe grinste.

Die Selbstanalyse
Mein erster Gedanke: Die paar Kilos wirst du kinderleicht los, das mit dem Waschbrettbauch kann so schwer nicht sein, und sechs Wochen sind keine Zeit. In der Anfangseuphorie stellte ich mich auf die Redaktions-Fettwaage (zeigt Fett- und Magermasse in Kilos an), und da gab’s den ersten Dämpfer: 89,4 Kilo bei 1,87 Meter, davon 18,7 Kilo reines Fett. Mehr als ich gedacht hatte. Und der Kontrollblick in den Spiegel ergab: Das da sieht aus wie vierter Monat.

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