Kameraposition: Der Standpunkt

Von oben wirkt alles noch süßer
Von oben wirkt alles noch süßer

Wechseln Sie Ihren Standpunkt: Sie müssen nicht immer auf Augenhöhe mit Ihrem Objekt stehen

Der Standpunkt
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Kamerastandpunkt. Viele Hobby-Fotografen begehen den Fehler, immer den gleichen Standpunkt einzunehmen. Das heißt: Frontal auf Augenhöhe mit dem Objekt. Dagegen ist formal nichts einzuwenden, da dies oft der gewünschte Bildausschnitt ist. Doch dadurch kehrt Langeweile ins Fotoalbum ein.

Um das zu vermeiden, gilt es ein paar Regeln anzuwenden:
Aufnahmeabstand: Gehen Sie an das Objekt nah genug heran, wenn es das wesentliche Element Ihres Bildes darstellt.
Beispiel: Wenn Sie eine Fußballmannschaft fotografieren, macht es keinen Sinn, das halbe Fußballfeld aufzunehmen. Gehen Sie so weit heran, bis die Mannschaft den Sucher oder das Display weitgehend ausfüllt.

Aufnahmehöhe:
Man unterscheidet drei Perspektive.
Die Froschperspektive wirkt erhöhend, das Objekt wirkt relativ größer.
Beispiel: Selbst Kinder werden zu Riesen, wenn man sich vor Ihnen zur Aufnahme auf den Boden legt.
Die Frontalansicht ist dem Menschen in der Regel die vertrauteste. Der Betrachter befindet sich auf Augenhöhe mit dem Objekt. Gefahr der Langeweile.
Die Vogelperspektive macht das Objekt klein, es wird verniedlicht.
Beispiel: Fotografieren Sie ihren bärenstarken Freund mit Dreitagebart einmal direkt von oben, während er in die Kamera blickt; er wird zu einem harmlosen Zwerg.

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