Männer-Helden: Der Vater als Männer-Vorbild

Video-Umfrage: Ist Ihr Vater ein Vorbild für Sie?
Video-Umfrage des Monats: Ist Ihr Vater ein Vorbild für Sie?

Mehr als jeder zweite Mann eifert seinem alten Herrn nach. Wir haben im Video nachgefragt: Inwiefern geht der Vater als gutes Vorbild durch? Plus: die typischsten Vätermacken

Manche Charakterzüge, die Väter an den Tag legen, sind wirklich nicht sonderlich nachahmenswert. Die typischsten Vätermacken – und wie Sie damit umgehen

1. Er ist ein Eisklotz "Oft liegt das an schlechter Kommunikation", so Björn Süfke, Männertherapeut aus Bielefeld und Buchautor (Die Ritter des Möhrenbreis: Geschichten von Vater und Sohn). Also, reden Sie miteinander! Das fällt Ihnen schwer? Dann schreiben Sie einen Brief. Zuerst für sich: Ungefiltert und unzensiert schreiben Sie alles auf, was Sie fühlen, ihm erzählen oder von ihm hören wollen. Später entscheiden Sie dann, was Sie ihm wirklich mitteilen möchten.

2. Er ist ein Dickkopf Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm – und genau aus dem Grund fangen Sie erst mal bei sich an. Sind Sie denn immer einsichtig, wenn Sie sich streiten? "Häufig hilft es, den eigenen Anteil am Problem zu überdenken und das der Gegenseite auch mitzuteilen", empfiehlt der Diplom-Psychologe. Ihr Vater wird's registrieren und dann vielleicht genauso auf Sie zugehen.

3. Er ist ein Oberlehrer Fakt ist: Sie sind der Sohn, das wird so bleiben, und er wird mit dem Belehren wahrscheinlich nie ganz aufhören. Wenn's denn gar nicht mehr geht: Stellen Sie klar, dass Sie jetzt erwachsen genug sind, auch mal Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Ganz wichtig dabei: "Achten Sie auf eine ruhige, positive Gesprächsatmosphäre", rät der Experte. Wenn sich Ihr Vater partout nicht ändern will (oder dazu nicht in der Lage ist), versuchen Sie, es als Beweis Ihrer Zuneigung zu sehen, ihn die Lehrerrolle spielen zu lassen.

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