Must-Have: Darum brauchen Sie unbedingt eine Lederjacke

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Die Lederjacke steht für Heldenmythos, Sex-Appeal und rebellisches Statement

Sie haben noch keine Lederjacke in Ihrem Schrank? Das sollten Sie schleunigst ändern. Warum genau, erfahren Sie hier – die besten Kauf-Tipps gibt's gleich dazu

Eine Lederjacke ist weit mehr als ein simples Kleidungsstück. Das lässt sich auch historisch begründen. Die Ursprünge der Lederjacke liegen in der Bekleidung der US-Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg. Für sie wurde eine wind- und wetterfeste, praktisch unzerstörbare, kurze Jacke aus Pferdeleder mit elastischem Taillenbund entwickelt. Schon damals haftete ihr ein gewisser Heldenmythos an: Denn während des Krieges trugen die Piloten Jacken in deren Futter eine Nachricht eingestickt war: "Ich bin ein amerikanischer Pilot und spreche Ihre Sprache nicht. Bitte bringen Sie mich zum nächsten Stützpunkt der Alliierten." Wie vielen Männern diese Lederjacke das Leben gerettet hat, ist leider nicht bekannt. Bekannt ist dagegen, dass die Gebrüder Irving Schott 1927 aus dieser Urform ihre "Perfecto"-Jacke entwickelten. Eine kurze Lederjacke mit asymmetrischem Reißverschluss, mehreren praktischen Taschen, Reverskragen und einem Gürtel, der gleichzeitig als Nierenschutz diente. Diese Jacke wurde speziell für Motoradfahrer entworfen und exklusiv vom Motorradhersteller Harley Davidson vertrieben. Der endgültige Durchbruch gelang der Lederjacke in den 50er Jahren durch den Film "The Wild One" in dem sie Marlon Brando in der Rolle eines Motorradgang-Anführers unsterblichen Sex-Appeal verlieh.

Bis heute kommt einem bei dem Gedanken an die Lederjacke, als aller erstes das Motorrad in den Sinn. Dabei muss man schon lange kein Motorradfahrer mehr sein, wenn man eine Lederjacke tragen möchte. Von Anfang an haftet der schwarzen Lederjacke auch die Aura des Rebellentums, des Andersseins an. Darum war sie immer wieder das Lieblingsoutfit aufbegehrender Jugendlicher.

 

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Heldenmythos, Sex-Appeal und rebellisches Statement

Heldenmythos, Sex-Appeal und rebellisches Statement sind die Schlagworte, die erklären, warum die Lederjacke immer wieder ihren Weg in die Modegeschäfte findet. Und dabei nie aus der Mode kommt. Sie ist der Dauerbrenner unter den Jacken. Und gehört absolut zur Grundausstattung einer jeden Herrengarderobe. Aber es gibt noch mehr stilistische als auch praktische Gründe, warum Sie unbedingt zuschlagen und Lederjacken-Träger werden sollten.

Kaum eine andere Jacke verleiht Ihnen so viel Charakter wie die Lederjacke. Da die Lederjacke meist mit der Biker-Szene assoziiert wird, macht sie aus ihrem Träger automatisch auch einen coolen, draufgängerischen Typen: ein wenig gefährlich und dabei unglaublich lässig. Diesen Look können Sie entweder unterstreichen, indem Sie die Lederjacke zu ausgewaschenen oder zerrissenen Jeans und Biker-Boots kombinieren. Sie können die Lederjacke aber auch sehr schick aussehen lassen, wenn Sie sie mit einer gerade geschnittenen Stoffhose und Rollkragenpulli tragen. Die Lederjacke ist also das reinste Multitalent und kann zu so gut wie jedem Anlass gestylt werden und verleiht dem Träger trotzdem einen individuellen Charme und vor allem eines –Wiedererkennungswert.

Nicht nur modisch gesehen ist die Lederjacke ein absolutes Must-Have. In den sogenannten Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst ist eine Lederjacke besonders praktisch. Wenn die Temperaturen langsam wärmer werden und das Wetter sich nicht zwischen Sonne und Regen entscheiden kann, ist die Lederjacke DAS Kleidungsstück zu dem Sie greifen sollten. Die Lederjacke hält bei milden Temperaturen warm ohne, dass man zu schwitzen anfängt. Wer auch im Winter nicht auf die Lederjacke verzichten möchte, sollte zu einem Modell greifen, das im Inneren zum Beispiel mit Fell gefüttert ist. Dann hält sie auch im Winter kuschlig warm.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie sich eine Lederjacke kaufen

Sie wollen jetzt unbedingt eine Lederjacke kaufen? Diese 5 Tipps verraten Ihnen, was eine gute Lederjacke ausmacht und helfen, die perfekte Lederjacke für Sie zu finden.

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    1. Tipp: Kaufen Sie nur eine Lederjacke, die optimal sitzt

      Wenn Sie im Laden nach einer Lederjacke suchen und eine schöne gefunden haben, sollten Sie sie auf jeden Fall in einer Nummer kleiner anprobieren als Ihre Standardgröße oder der Größe, in der Sie sonst Jacken für üblich kaufen. Was die Passform angeht, sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Stoff der Jacke an keiner Stelle mehr als 7-8 Zentimeter übersteht. Beim Tragen weitet sich das Leder nämlich noch aus. Also die Jacke in keinem Fall zu groß kaufen, denn sie wird eh noch ein wenig weiter. Machen Sie beim Anprobieren die Jacke immer bis oben hin zu. Fühlt sich die Lederjacke gemütlich an und spannt nicht am Rücken oder unter den Achseln? Dann haben Sie eine Lederjacke gefunden, die optimal sitzt.

      Bomber- und Biker-Jacken aus Leder sollten idealerweise nur bis zu Ihrem Gürtel reichen und nicht darüber hinaus. Das mag sich am Anfang vielleicht ein wenig kurz und ungewohnt anfühlen, aber nur so trägt man diese Art von Lederjacke richtig. Wenn Ihre Jacke bis über den Schritt reicht, ist sie definitiv zu lang. Denn es gilt: Eine zu lange Jacke lässt Sie optisch kleiner aussehen.


        2. Tipp: Wählen Sie die richtige Farbe

          Eine wirklich gute und hochwertige Lederjacke hat ihren Preis. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, in welches Modell Sie investieren wollen – vor allem natürlich wohin gehen farblich gehen soll. Zum Beispiel ist es eher unwahrscheinlich, dass man eine Lederjacke, mit verrücktem Muster oder in einer übertriebenen Farbe über mehrere Jahre hinweg trägt, weil man sich daran vermutlich schnell satt gesehen hat. Investieren Sie deshalb lieber in ein klassisches Modell, das auch farblich eher dezent daher kommt. Lederjacken sehen sowieso am besten in schwarz oder braun aus. Außerdem sind diese Farben zeitlos und einfach zu kombinieren. Damit haben Sie eine Jacke, die Sie immer wieder tragen können, weil sie nicht so schnell aus der Mode kommt. Ebenfalls gut angelegt ist Ihr Geld in einer dunkelblauen Lederjacke, denn dunkelblau ist  eine Farbe, die Ihren Trendcharakter nie verliert, genau wie die "Blue Jeans" auch.

            3. Wählen Sie den richtigen Stil für sich

              Lederjacke ist nicht gleich Lederjacke. Zwar ist sie immer aus Leder, allerdings kann sich jede Lederjacke in ihrem Stil und Schnitt von einer anderen unterscheiden. So gibt es zum Beispiel für en eher klassischen Stil Bomberjacken und Blousons aus Leder. Wer es auffälliger mag setzt auf eine allzeit coole Biker-Jacke. Eine Bomberjacke ist relativ weit geschnitten und deswegen sehr gemütlich, außerdem sehr alltagstauglich. Die Biker-Jacke hingegen ist mehr eine "Statement"-Lederjacke, mit der Sie sicherlich auffallen werden. Egal jedoch, für welchen Stil sie sich letztendlich entscheiden, halten Sie immer Ausschau nach einer klassischen Silhouette mit wenig Details. Das heißt nicht, dass die Lederjacke keine einzige Niete oder Fellapplikation haben darf. Aber damit sie ihren klassischen Charakter nicht verliert, greift in Sachen Details das Prinzip: "Weniger ist mehr".

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                4. Tipp: Für eine gute Lederjacke müssen Sie schon einmal tief in die Tasche greifen

                  Eine gute Lederjacke bekommen Sie für unter 500 Euro. Eine exzellente Lederjacke jedoch kostet gut und gerne schon einmal knapp das Doppelte. Der Preisunterschied begründet sich in der Qualität des Leders. Die Qualität entscheidet nicht nur darüber wie lange Sie etwas von Ihrer Lederjacke haben werden, sondern auch wie tief Sie dafür in die Tasche greifen müssen. Am teuersten sind Jacken aus Vollnarbenleder. Nur die besten Häute werden zu einem Vollnarbenleder verarbeitet, um eine hohe Qualität zu garantieren. Die Oberfläche bleibt bei dem Vollnarbenleder so, wie sie ist. Dies ist ein wichtiger Punkt hinsichtlich der guten Qualität des Leders. Auch pflanzlich gegerbtes Leder zählt zu den teureren Lederarten. Das pflanzlich gegerbte Leder wird mit einer umweltfreundlichen Pflanzenfarbe gefärbt. Da die Herstellung des pflanzlich gegerbten Leders sehr aufwendig ist, kostet das Produkt letztendlich im Laden auch mehr. Falls Sie sich eine echte Lederjacke nicht leisten können oder Sie Ihnen schlichtweg zu teuer ist, dann gibt es auch noch die Option, eine Jacke aus Kunstleder zu kaufen. Man sieht (und riecht) allerdings deutlich den qualitativen Unterschied zu einer echten Lederjacke.

                    5. Tipp: Die Lederjacke mit ein paar gekonnten Handgriffen gut aussehen lassen

                      Da eine optimale Lederjacke nur bis zu Ihrer Hüfte reicht, sollten Sie vermeiden, sie zu extrem lockeren oder zu tief sitzenden Hosen zu kombinieren. Ansonsten kann es passieren, dass Sie ein wenig pummelig aussehen ohne es zu sein. Greifen Sie lieber zu gerade geschnittenen und gut sitzenden Hosen. Was die Schuhe angeht, müssen Lederschuhe und Lederjacke nicht immer exakt gleich aussehen. Oft wirkt es ein wenig aufgesetzt, wenn beide Materialen eins zu eins übereinstimmen. Seien sie mutig und kombinieren schwarzes mit braunem Leder oder tragen Sie Sneakers zu Ihrer Lederjacke.


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