Trennung im Netz: Beziehungsaus auch auf Facebook

Deutsche leben Trennungen online aus
Schluss im Netz: Mehr als ein Drittel löscht rigoros gemeinsame Fotos

Schluss, aus und vorbei! Nach einer Trennung muss alles weg. Auch der virtuelle Beziehungsstatus sowie Fotos und Facebook-Nachrichten

98 Prozent der Deutschen, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, leben das Ende einer Beziehung auch auf Facebook und anderen virtuellen Plattformen aus, so eine Studie einer Online-Partnervermittlung.

Für fast zwei Drittel der Befragten ganz selbstverständlich: Nach der Trennung den Beziehungsstatus von "ist in einer Beziehung" zu "Single" ändern. Das erwarten die User übrigens auch von ihren Ex-Partnern. Jeder Fünfte bricht den Kontakt zur Verflossenen gleich ganz ab. Gemeinsame Erinnerungen sind ebenfalls reif für die virtuelle Tonne: Mehr als ein Drittel löschen nach dem Beziehungsaus alte Pärchen-Fotos. Über 20 Prozent lassen sogar Nachrichten und Kommentare von ihrem Profil verschwinden.

Rund ein Fünftel der Befragten ist eine Spur sensibler. So posten sie nach der Trennung keine Hinweise auf eine neue Liebe, um die Gefühle des Ex-Partners nicht zu verletzen. Die Kehrseite der Medaille: 12 Prozent nutzen dagegen soziale Netzwerke ganz bewusst, um den oder die Ex eifersüchtig zu machen. Jeder Dritte findet es seit Facebook schwieriger, von der/dem Ex loszukommen. Andere nutzen die Chance, um die alte Liebe zurückzugewinnen. 13 Prozent haben via Facebook schon mal ein Liebes-Comeback gestartet.

Die Partnervermittlung Parship ließ über 1000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragen.

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