Internationale Sexstudie: Deutsche Orgasmusquote bei 50 Prozent

Internationale Sexstudie: So machen wir's und die anderen
Statistisch wird nur einer von beiden kommen

Von wegen heiße Italiener – die Griechen sind die größten Lover in Europa! Wir sind da leider nur Mittelmaß

Wenn die Deutschen endlich mal Sex haben – durchschnittlich etwa alle drei Tage – dann kommt dabei nur jede(r) zweite zum Orgasmus. Die Mexikaner(innen) haben da mehr Erfolg: Dort erreichen fast zwei Drittel einen Höhepunkt, so eine aktuelle Umfrage des Kondom-Herstellers Durex über das Sexleben in 26 Ländern. Am häufigsten haben danach die Griechen Sex, im Schnitt 164 Male im Jahr. Die langen Arbeitszeiten in Japan scheinen sich aufs Eheleben auszuwirken. Die Japaner tragen mit nur 48 Malen im Jahr die rote Sexlaterne.

Sex spielt in unterschiedlichen Kulturen allerdings auch eine unterschiedliche Rolle: Für Griechen (91%) ist Sex extrem wichtig für ein ausgefülltes Leben – für Thailänder nicht so sehr (nur ein knappes Drittel). Die Deutschen finden sich in dieser Hinsicht auf einem mittleren Rang (69 %) wieder.
jmg,
24 Minuten im Durchschnitt sind internationaler Rekord
Ganz entscheidend für ein erfülltes Sexualleben ist bekanntlich unter anderem die Länge des Liebesspiels. Und da sind die Afrikaner, genauer die Nigerianer, am ausdauerndsten: 24 Minuten Zeit nehmen sie sich. Die Inder hingegen müssen ihre Termine deswegen nicht verschieben – sie brauchen laut Studie lediglich 13 Minuten. Auf dem zweiten Platz: Wieder die Griechen (22 Minuten). Mit gut 17 Minuten liegen die Deutschen wiederum im unteren Mittelfeld.

Bei diesen Zahlen ist es auch keine Wunder, dass die Nigerianer mit ihrer Sexualität glücklich sind. Denn fast vier von fünf geben an, sie führten ein berauschendes Sexleben. Die Japaner denken wahrscheinlich vor allem an ihren Job. Denn nur jeder Zehnte behauptet, in seinem Leben gehe es heiß her. Die Deutschen? Wieder Mittelfeld, 45 Prozent leben erfüllten Sex, genau wie Amerikaner und Österreicher

Was Sex schöner macht
Wer auf internationaler Ebene Frauen erobern möchte, sollte folgendes Ranking beachten: Sex wird schöner durch

  1. mehr Romantik/Zärtlichkeit/ Liebe – 39 Prozent
  2. weniger Stress/Müdigkeit – 37 Prozent
  3. ungestörte Zweisamkeit – 36 Prozent
  4. bessere Kommunikation/intimes Vertrauen – 31 Prozent
  5. besseres Wissen, wie man Lust bereitet – 31 Prozent
  6. Experimente mit Sexspielzeugen – 17 Prozent
  7. Fähigkeit, eine Erektion zu bekommen und zu halten – 17 Prozent
  8. weniger Hemmungen – 16 Prozent
  9. fehlenden Zwang, Dinge zu tun, die man nicht möchte – 14 Prozent
  10. schmerzfreien Sex – 14 Prozent


Wobei jedem klar sein dürfte, dass fehlender Zwang und schmerzfreier Sex weniger Pluspunkte als Selbstverständlichkeiten darstellen.

 

Dass es bei den Japanern im Bett nicht richtig zündet, dürfte vielleicht auch daran liegen, dass die Menschen dort ihre sexuellen Fantasien nicht ausleben können. Zumindest geben nur 19 Prozent an, dass sie ihre sexuellen Wünsche respektiert sehen. In Mexiko und Brasilien sind das immerhin 88 beziehungsweise 83 Prozent. In Europa führen die Spanier mit 80 Prozent diese Rangliste an, die Deutschen liegen mit 65 Prozent mal wieder im unteren Mittelfeld.

Bei einem Drittel flutscht es nicht immer
Ein anderer Grund, dass es bei vielen im Bett nicht flutscht: mangelnde Scheidenfeuchtigkeit – und das hat gar nichts mit Japan zu tun. Rund ein Drittel aller Befragten gaben an, dass dies und der damit verbundene schmerzhafte Sex das Liebesspiel manchmal beeinträchtigt. Erstaunlich: Immerhin 15 Prozent der Befragten kämpfen offenbar gelegentlich mit Geschlechtskrankheiten.

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