Kampf gegen Grippe: Diäten schwächen die Abwehr

Diäten schwächen die Abwehr
Eine kalorienarme Ernährung schwächt die körpereigene Abwehr

Um im Kampf gegen die Grippe gewappnet zu sein, sollte man während der Wintermonate besser auf Diäten verzichten.

Wer eine Diät macht, schwächt sein Immunsystem so sehr, dass er für Infektionen wie Grippe anfällig wird, so eine Studie. Umgekehrt gilt daher womöglich auch, dass man eine Grippe lieber nicht aushungert, weil dies den Heilungsprozess verzögert. Denn Versuche an Mäusen haben gezeigt, dass durch eine Diät geschwächte Versuchstiere größere Probleme hatten, Grippeviren zu bekämpfen. Laut Elizabeth Gardner von der Michigan State University zeigten Diätmäuse im Vergleich zu den anderen Mäusen eine höhere Sterblichkeit, erholten sich langsamer und verloren mehr Gewicht.

Vor allem für den Körper unbekannte Viren stellen laut Gardner eine Herausforderung für die körpereigene Abwehr dar. Fehlen dem Körper durch eine Diät die nötigen Reserven, fällt es ihm schwerer, eine Infektion in einem frühen Stadium zu bekämpfen, was eine schnelle Heilung erschwert, so die Forscherin.

In der Studie hatten die Diätmäuse im Vergleich zu den anderen Versuchsmäusen nur 40 Prozent der Kalorien erhalten, allerdings die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralien.

Sponsored SectionAnzeige