Sofort Orthopäden aufsuchen: Diagnose und Maßnahmen beim Kreuzbandriss

Ist ein Knieband gerissen, sollten Sie nichts machen, außer die PECH-Regel anzuwenden und zum Arzt zu gehen

Sofortmaßnahme: Ist die Verletzung frisch, und ist das Knie stark angeschwollen, sollten Sie am besten sofort einen Orthopäden aufsuchen. Das einzige, was Sie selbst machen dürfen, ist, die PECH-Regel anwenden. Und, falls Sie welche zur Hand haben, auf dem Weg zum Arzt Gehstützen verwenden.

Diagnose-Methoden: Ein typischer Befund ist das Schubladen-Phänomen - eine ausgeprägte Verschiebbarkeit des Unterschenkels gegen den Oberschenkel. Allerdings: Direkt nach dem Unfall ist es oft schwierig, die Gelenkstabilität zu beurteilen. Denn die Patienten spannen schmerzbedingt die Muskulatur an.

Wie nach Schmerzmitteleinnahme?
Bei massiven Gelenkergüssen wird der Erguss mittels einer Spritze abgesogen (Punktion). Ist der Erguss blutig, besteht ein starker Verdacht auf einen Kreuzbandriss, denn die Kreuzbänder sind gut durchblutet. Mit Röntgenaufnahmen können knöcherne Ausrisse am Kniegelenk ausgeschlossen und mit Magnetresonanz-Tomographie das Ausmaß der Knieverletzung genauer beurteilt werden. Eine Arthroskopie wird durchgeführt, wenn gleichzeitig therapeutische Maßnahmen vorgesehen sind.

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