Kernspintuntersuchung am zuverlässigsten: Diagnose und Maßnahmen beim Riss der Rotatorenmanschette

Klärung über den Schaden der Muskeln verschafft das Drücken gegen Widerstand oder instrumentale Untersuchung vom Fachmann

Sofortmaßnahme / Selbsthilfe: PECH

Diagnose: Bei der körperlichen Untersuchung wird überprüft, ob alle vier Muskeln der Rotatorenmanschette funktionsfähig sind und Kraft entwickelt können. Dazu muss man unter anderem versuchen, den Arm gegen Widerstand zur Seite zu heben, nach außen sowie nach innen zu drehen.

Darüber hinaus stehen dem Mediziner Röntgen, Ultraschall (Sonografie) und Magnetresonanz- bzw. Kernspintomografie für die Diagnostik zur Verfügung. Zwar kann im Röntgenbild der Zustand der Manschettensehne nicht direkt beurteilt werden, aber es können sich indirekte Zeichen für einen vollständigen Riss (Totalruptur), etwa ein unnatürlicher Hochstand des Oberarmkopfes, aber auch mögliche Mit-Ursachen eines Risses, wie ein knöcherner Sporn, finden.

Besonders zuverlässige Befunde bringt die Kernspintuntersuchung, denn sie ist das bildgebende Verfahren der Wahl bei Weichteilen wie Muskeln und Sehnen.

Seite 13 von 85

Sponsored SectionAnzeige