Dichterfürsten: Das beste Fleischgedicht

Rezepte mit Rindfleisch liefern wertvolles Protein
Ein Gedicht auf das Fleisch

Wir haben Sie zum Literatenwettstreit herausgefordert: Sie sollten uns Ihr Fleischgedicht schicken und wir haben hier die Top-Ten gekürt. Der Gewinner, Konstantin Eßer aus Augsburg, bekam einen wunderbaren Profi-Grill von uns.

Platz 1: An einen Rollbraten
Oh, laß mich diesen Bodystocking lüften,
Der Deinen Körper wie ein Netz umspannt,
Deine drallen Kugeln, Deine Hüften,
Denn drunter bist Du heiß und braungebrannt!

Schon packt, mit festen Griff, Dich meine Hand,
Die andre teilt, was butterweich sich spaltet,
Ich nehm das geile Stück von hinten, am Rand,
bevor der Saft versiegt und es erkaltet.

Ja, Du hast Biß, und Feuer in den Lenden,
Es brennt so scharf, daß mir der Atem stockt!
Für's beste Stück das Chili zu verwenden:
Das hab ich dummes Rindvieh wohl verbockt!

Konstantin Eßer, Augsburg

Platz 2: Die Grillballade
Nichts ist mir lieber auf dem Feuer,
als ein Stück vom Wiederkäuer,
denn meine Körperform und Kraft
entstammt der Kuh im Bratensaft.
Der zarte Schmorbraten der Kugel,
schmeckt besser noch als Omas Gugl-
hupf, denn nur mit feinstem Rind
wurden wir, was wir jetzt sind.
Und grillt nun die geprüfte Hüfte,
ziehn feine Düfte durch die Lüfte.
Auch meine heißersehnte Lende,
ist durch und ich geh essen – ENDE

Niklas Elsässer, Bregenz

Platz 3: (Ohne Titel)
Fleisch unser, du Geschenk des Himmels,
dein Siegeszug kam mit dem Feuer.
Im Bratensaft schmore, auf der Zunge zergehe,
seist du ein Schweine- oder ein Rindersteak.
Unseren täglichen Genuss gib uns heute,
und vergib uns unsere Gier,
wie auch wir vergeben den Vegetariern.
Und führe uns nicht in den Rinderwahn,
sondern erlöse und von der Gemüselasagne.
Denn fein ist die Lende und die Kugel und die Hüfte
und die Vielseitigkeit in Ewigkeit!
Guten Appetit!

Familie Nägele, Brühl

Platz 4: Ode an das Fleisch
Der Urlaub in Miami ist mir zu teuer,
drum lieg' ich hier am knisternden Feuer!
Als plötzlich in der dunklen Nacht,
J.Lo mit ihrer Hüfte geile Kreise macht!

Behutsam greifen meine Hände,
zärtlich an ihre nackte Lende!
Die Kugeln wippen auf und ab,
hoffentlich mach' ich jetzt nicht schlapp!

Viermal gab ich ihr meinen Liebes-Saft,
dann verließ mich doch die Mannes-Kraft!
Am nächsten morgen ist sie weg; oje;
hab' ich jetzt auch wie ein Rind schon BSE?

Heinz-Werner Schmitt, Kenn

Platz 5: Ein Liebesgedicht
Drehst Dich vor mir – aus Fleisch und Blut,
erregst in mir die Liebesglut!
Du bist mir lieb, Du warst sehr teuer,
wir schmelzen dahin in der Leidenschaft Feuer.
Oh Liebstes, seh ich Deine Kugeln quellen,
fangen auch meine sogleich an zu schwellen.
Berühr ich Deine pralle Hüfte,
hebt auch er sich in die Lüfte.
Schmeck ich Deine zarten Lenden,
möcht' ich dazu den Saft gleich spenden:
Der dickliche Saft aus Tomaten zerfließe –
auf Dir – my love – meinem Rinde am Spieße!

Joachim Geil, Burghaun-Steinbach

Platz 6: So entsteht ein Rind
Auf der Weide hört man's schnaufen,
der wilde Stier kommt angelaufen.
Er schwingt sich gierig in die Lüfte
und wackelt freudig mit der Hüfte.

Feuer brennt in seiner Lende
denn am andren Wiesenende
steht erotisch kugelrund
eine Kuh mit lechzendem Mund.

Auch sie ist völlig angetan
und lässt den Stier an sich heran.
Er spritzt mit seiner ganzen Kraft
in das Weibchen seinen Saft.

Sandra Kärcher, Magstadt

Platz 7: (Ohne Titel)
Stolz stehst im Stall Du, edles Rind,
gezeugt aus eines Stieres Lende,
Bis bald Dein Bauer sich besinnt
und wälzt am Grillrost Dich behende.

O Rind, wie schwitzt Du auf dem Feuer!
In die Glut tropft edler Saft.
Dein köstlich' Fleisch, so lieb und teuer,
hat schon den Garprozess geschafft.

Braungebrannt ist Deine Hüfte,
aus Schenkels Kugel Fleisch so zart;
Grillduft hebt sich in die Lüfte,
der mit Stallgeruch sich paart.

G. Heeger, Kötzting

Platz 8: (Ohne Titel)
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Metzger mit einem Rind.
Er hält die Hüft unterm Arm,
er hält die Lende, hält sie warm.
Erreicht den Hof mit letzter Kraft,
von weitem roch man des Rindes Saft.
"Metzger, was gibt es zu essen, sprich!"
"Sag' Junge, siehst Du das Feuer nicht?
Es gibt ein Rind, zart und fein."
"Ich will die Kugel, die ist mein."
So saßen sie essend die ganze Nacht.
Das Rind war weg, es war vollbracht.

Stefan Reininger, Frankfurt/Main

Platz 9: (Ohne Titel)
"Licht und Luft – gibt Saft und Kraft"
Das wussten wir schon immer!
Was aber die Power schafft für starke Frauenzimmer
Das wissen nur ganz wenige, vielleicht auch Du, Du schlimmer!

Von der Lende bis zur Hüfte,
die Kugeln streicheln, irre Düfte,
in manchen glimmt schon auf ein Feuer –
doch die sind mir nicht ganz geheuer!
Denn wer jetzt nur an Frauen denkt,
ist viel zu sehr schon abgelenkt!
Und der verpasst, ganz knapp im Leben
unser Bestes: Rindfleisch eben!

Christoph Klaessen, Wesel

Platz 10: (Ohne Titel)
Ob Schwein, ob Rind, gleich welches Tier:
Fleisch - ich verzehre mich nach Dir.
Dein Saft, der macht mich ganz verrückt,
und Dein Geschmack hat mich verzückt.
Auf dem feuer gut gegrillt,
für Kugel oder Lende gilt:
Fleisch gibt Kraft und sicherlich,
passt das bestimmt nicht nur für mich.
Sitzt dann auf meiner Hüfte Speck,
das trainier' ich locker weg.
Wie? Da geb' ich Euch 'nen Tipp,
lest Men's Health, denn die ist hip.

Frank Hemsing, Südlo

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